Die nahe Zukunft: physikalische Vorgänge in Echtzeit simulieren
Durch ihre Partnerschaft stärken der französische Software-Entwickler ESI Group und Intel ihren Technologievorsprung
Der Hersteller werkstoffphysikalischer Simulations-Software und der Chip-Hersteller Intel haben eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Technologie vereinbart. Gemeinsam mit Intel will ESI Group seine Industriesoftware mit Prozessoren der Reihen Intel Xeon® und Intel® Itanium® entwickeln. Dabei werden die neuesten technischen Verbesserungen aufgegriffen, zum Beispiel die auf Intel-Software basierende "Multi Core Technology". Intel-Technologien werden durch das Kooperationsabkommen auch Teil von ausgewählten ESI Group-Produkten.
"Die Partnerschaft mit Intel wird zu Synergien führen, die unseren Bemühungen zugute kommen, noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden einzugehen und einen Mehrwert zu schaffen. Diese Vorteile ergeben sich dadurch, dass die Spitzentechnologien von Intel und die zukunftsweisende Software von ESI Group miteinander verknüpft werden. Der Kooperationsvertrag öffnet den Weg zur Echtzeit-Simulation von physikalischen Vorgängen", erklärt Vincent Chaillou, Präsident und CEO, Product Operations von ESI Group.
"Wir freuen uns, dass ESI Group unsere Intel®-Fortran-Compiler gewählt hat, um ihre PAM-CRASH- und PAM-STAMP-Software zu optimieren und von den neuesten Funktionen zu profitieren. Dazu gehören der "dual-core" und die 64 bits der Intel®-Xeon-5100- und Itanium®-Prozessoren", erläutert Christian Morales, Vizepräsident von Intel und Verkaufs- und Marketing-Generaldirektor für Europa, den Mittleren Osten und Afrika.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden beide Unternehmen weltweit ihre technischen Aktivitäten und ihre Marketing-Maßnahmen zusammenführen, um ihre Informatik-Ressourcen zu identifizieren und optimiert zu nutzen. Beide Unternehmen werden ihre Marketing-Aktivitäten durch gemeinsame Seminare und Vorführungen sowie eine intensivierte Kommunikation verstärken.
Hintergrund ESI Group:
ESI Group entwickelt Simulations-Software. Das Unternehmen leistete auf diesem Gebiet Pionierarbeit und gehört heute zu den weltweit führenden Anbietern von Programmen, die unter Berücksichtigung der physikalischen Werkstoffeigenschaften die Prototypen-Herstellung und industrielle Fertigungsverfahren simulieren. ESI Group hat ein zusammenhängendes Angebot von Anwendungsmöglichkeiten entwickelt. Damit können realitätsnah das Verhalten von Produkten bei Versuchen simuliert, Fertigungsverfahren entsprechend den verlangten Eigenschaften zur Anwendungsreife gebracht und die Auswirkung des Umfeldes auf die Nutzung bewertet werden. Die industriell bereits erprobten und in die Wertschöpfungskette zahlreicher Branchen integrierten Produkte sind eine einzigartige Lösung in der virtuellen Ingenieurtechnik, dem Virtual Try-Out Space (VTOS), und ermöglichen es, die virtuelle Prototypenfertigung kontinuierlich und in Zusammenarbeit zu verbessern. Mit diesem integrierten Protokoll ist es einem Unternehmen möglich, mit jedem anderen zusammenzuarbeiten sowie mit Anwendungsmöglichkeiten zu nutzen, die von unabhängigen Software-Anbietern entwickelt wurden.
Die VTOS-Lösungen tragen deutlich zur Reduzierung von Kosten und Entwicklungszeiten bei. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil entsteht durch den zunehmenden Verzicht auf die physische Prototypenherstellung. Das Unternehmen erzielte im Geschäftsjahr 2005 einen Umsatz von rund 62,2 Millionen Euro und beschäftigt mehr als 500 hoch qualifizierte Spezialisten in einem weltweit mehr als 30 Länder abdeckenden Netz. ESI Group wird auf der Eurolist compartment C von Euronext Paris geführt.
Weitere Informationen bietet die Website www.esi-group.com.
Virtual Try-Out Space® und VTOS® sind Schutzmarken von ESI Group. Erwähnte Produkte, Namen oder Firmen sind Marken oder Schutzmarkern der jeweiligen Eigentümer.
Hintergrund Intel Corporation:
Das Unternehmen ist führend auf dem Gebiet der hochtechnologischen Siliziumverarbeitung. Intel entwickelt Technologien, Produkte und Initiativen, die Arbeitsprozesse optimieren und das tägliche Leben vereinfachen. Das Unternehmen wurde im Jahr 1968 gegründet, um Halbleiter für Speicherzwecke herzustellen. Im Jahr 1971 brachte Intel den ersten Mikroprozessor der Welt auf den Markt. Heute gehört das amerikanische Unternehmen zu den führenden Herstellern von integrierten Schaltkreisen, Computern sowie Netzwerk- und Telekommunikationsprodukten.
Weitere Informationen bietet die Website www.intel.com/intel/index.htm.
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E-Mail: esi-group.com" target="_blank">nathalie.david-franc
esi-group.com
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12.09.2006 - 9:35 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 228 X
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