Weltmarkt Elektronik-Bauteile im Wandel
- Vishay als Global Player hat sich darauf eingestellt
Der Weltmarkt der elektronischen Bauteile befindet sich in einem dramatischen Wandel. Mehr als 60 Prozent des auf 300 Milliarden Dollar geschätzten Umsatzvolumens stammt bereits aus Asien. Mit zweistelligen Wachstumsraten dominiert dabei China. Vishay, einer der weltgrößten Hersteller von diskreten Halbleitern und passiven elektronischen Bauelementen, hat sich früh darauf eingestellt. Mit 67 Fertigungsstätten sowie 71 Service- und Vertriebsbüros ist Vishay in den wichtigsten Industrieländern der Welt - vor allem auch in Asien - vertreten und kann flexibel auf Kundenwünsche reagieren.
Vishay-CEO Dr. Gerald Paul wies darauf hin, dass sich sein Unternehmen in erster Linie an den Kundenbedürfnissen ausrichte. Die Nähe zu den Kunden, die auf Vishay-Bauteile angewiesen sind, sei dabei entscheidend. Von den 25.500 Mitarbeitern sind nur noch 4.000 in Nordamerika tätig, 6.500 in Europa. Der Löwenanteil mit 15.000 Mitarbeitern befindet sich in Asien, davon 4.000 in Israel. Diese Entwicklung bedeute kein sinkendes Interesse an Europa und Nordamerika, wo - wie in Israel - wichtige Produktentwicklungsaktivitäten stattfinden. Auch dort sei die Produktion gesteigert worden, wenn auch nicht ganz so deutlich wie in Ostasien, mit China, Indien, Malaysia, den Philippinen, Singapur und Taiwan. Viele der Kunden stammen aus dieser Region.
Während in den 22 nordamerikanischen Werken vorwiegend Kondensatoren und Widerstände in den verschiedensten Ausführungen hergestellt werden, liegt das Schwergewicht der 20 asiatischen Werke (sieben in Israel) auf der Produktion von Halbleitern. Die 25 europäischen Werke in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, Portugal, Schweden, Tschechien und Ungarn produzieren in erster Linie Kondensatoren (Aluminum-, Filmkondensatoren), Dünn- und Dick-, Folien-, Kabel- und Chipwiderstände, Potentiometer, Transducer, Dioden, Transistoren, Optocouplers, Sensoren, Bauteile zur Infrarot-Datenübertragung, LED"s, Power Mosfet´s und vieles mehr.
Natürlich kann eine solche Marktorientierte Produktion auch Risiken enthalten. Deshalb stellt Vishay die gleichen Bauteile jeweils in mindestens zwei unabhängigen Werken her. Fällt eine Produktionsstätte - gleich aus welchen Gründen - aus, ist das für den Kunden praktisch nicht zu merken, da sofort das andere Werk einspringen kann.
Während Vishay noch 1997 rund 48 Prozent seines Umsatzes in Nordamerika erzielte, 42 Prozent in Europa, lag Asien mit zehn Prozent weit dahinter. Heute (2004) ist Europa mit 38 Prozent fast gleich geblieben. Allerdings hat sich der Umsatzanteil der asiatischen Märkte mehr als verdreifacht (36 Prozent), während Nordamerika mit nur noch 26 Prozent keine solchen Steigerungsraten aufweisen kann.
Vishay entwickelt und produziert elektronische Bauteile für zahlreiche Bereiche. Dabei stehen industrielle Anwendungen mit 36 Prozent im Vordergrund, vor den Wachstumsmärkten Computer (18 Prozent) und Automotive (16). Telecom und Consumer-Elektronik folgen mit jeweils 12 Prozent während 4 Prozent für Spezialprodukte für Luftfahrt und militärische Zwecke benutzt werden. Mit zwei Prozent ist der Anteil für medizinische Produkte noch gering. Hier sieht Dr. Paul jedoch ein interessantes Potenzial in der absehbaren Zukunft.
Vishay, ein Unternehmen der Fortune 1000, wird an der NYSE gehandelt und ist einer der weltgrößten Hersteller von diskreten Halbleitern (Dioden, Gleichrichter, Transistoren, optoelektronische Bauelemente und ausgewählte ICs) und passiven elektronischen Bauelementen (Widerstände, Kondensatoren, Induktivitäten und Transducer). Die Bauteile des Unternehmens finden sich in den Produkten einer Vielzahl von Industrien weltweit. Vishay, mit Hauptsitz in Malvern, Pennsylvania, hat Niederlassungen in 17 Ländern mit über 25.000 Mitarbeitern.
Weitere Informationen im Internet unter www.vishay.com
Quelle: VISHAY / pressrelations.de
28.07.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 136 X

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