Krones AG und Stadt Neutraubling setzen auf Biogas
Feldgaszentrum Neutraubling liefert an Stadt und Industriebetrieb Strom und Wärme
Schwandorf, den 23.03.2007 Die Stadt Neutraubling plant zusammen mit der Krones AG und dem Anlagenhersteller Schmack Biogas im Industriegebiet von Oberheising eine Biogasanlage zur zusätzlichen Gasversorgung ihrer Bürger. Das entstandene Biogas wird direkt in das öffentliches Gasnetz der REWAG eingespeist und über Blockheizkraftwerke auf dem Krones Werksgelände und dem Hallenbad von Neutraubling in Strom und Wärme umwandelt. In einer öffentlichen Sitzung hat der Stadtrat von Neutraubling gestern das Konzept des „Feldgaszentrums Neutraubling“ einstimmig freigegeben.
Endlichkeit von Ressourcen und Klimaschutz: in allen Bereichen der aktuellen Energie-Diskussion wird deutlich, dass Erneuerbare Energien in der Zukunft zur Energiesicherung noch eine weit wichtigere Rolle spielen werden, als bislang prognostiziert. Um unabhängiger von Importen zu werden, engagieren sich immer mehr Gemeinden und Städte für alternative Energiequellen.
Energie ist auch für den größten Industriebetrieb von Neutraubling, der Krones AG, ein wichtiger Faktor. Eine Alternative heißt nun Biogas, da erste Erfahrungen mit Biogas schon vorliegen. Norman Kronseder, Landwirt und Familienmitglied der Firmeninhaber, betreibt bei Straubing seit Jahren eine eigene Biogasanlage. Biogas ist das Multitalent unter den Erneuerbaren Energien, da es Gas, Strom und Wärme liefert. Zur eigenen Energieversorgung der kommunalen Gebäude der Stadt Neutraubling und der Krones-Werke gründet die Schmack Biogas AG gemeinsam mit der Familie Kronseder das „Feldgaszentrum Neutraubling“. Weitere Projektpartner sind die Stadt Neutraubling und der Energieversorger REWAG.
Feldgaszentrum Neutraubling – Selbstversorgung in Sache Energie
Im Industriegebiet Oberheising, östlich von Neutraubling, ist eine Biogasanlage mit einer Gasleistung von 5 MW geplant. Damit könnten rund 1.800 Haushalte ihren jährlichen Gasbedarf aus regenerativer Energie decken. Der Standort für die Biogasproduktion außerhalb von Neutraubling in Nachbarschaft zweier Speditionen ist optimal, da hier der Lieferverkehr keine Ortschaften berührt. Über das öffentliche Gasnetz der REWAG wird das Biogas einem Blockheizkraftwerk (BHKW) zugeführt, das sich im Haupthaus der Verwaltung von Krones befindet. In dem Blockheizkraftwerk wird das Gas in Strom und Wärme umgewandelt. Zur zusätzlichen Energieversorgung des städtischen Schulzentrums ist ein weiteres BHKW im öffentlichen Hallenbad geplant.
Standort und Sicherheit
Biogasanlagen sind emissionsrechtlich unbedenklich. Überschüssiges Gas kann zum einen gespeichert oder in einer geschlossenen Fackel verbrannt werden. Die Fermentation in der Biogasanlage erfolgt in einem geschlossenen System. Ein Austritt von Gasen oder Gerüchen aus den Fermentern ist im Normalfall ausgeschlossen.
Grundsubstrat für den Betrieb der Anlage in Neutraubling sind pflanzliche Stoffe aus der Landwirtschaft, so genannte Nachwachsende Rohstoffe (NawaRo), wie Grassilage, Getreide oder Ganzpflanzensilage. Geliefert werden die Rohstoffe von Landwirten aus der Region. Für den Landwirt als Energiewirt eröffnet sich dadurch eine Einkommensalternative zur Nahrungsmittelerzeugung.
Ökonomische und ökologische Vorteile der Biogasproduktion
Durch den Bau von Biogasanlagen werden neue dauerhafte Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfungspotentiale erschlossen, wobei die Biogasanlage als Motor für die regionale Wertschöpfung fungiert. Außerdem erhält die Ansiedlungsgemeinde eine gewerbesteuerrelevante Neuansiedlung. Durch den Bau der Biogasanlage stellt die Gemeinde die Weichen in Richtung Unabhängigkeit von Importen.
Biogas stärkt die regionale Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Der wichtigste Effekt der Umweltentlastung durch die Biogastechnik ist die Vermeidung von Kohlendioxid-(CO2)-Emissionen. Die Erzeugung von Strom aus Biogas ist CO2-neutral, d.h. bei der Verbrennung wird nur die Menge an Kohlendioxid ausgestoßen, die die Pflanze während ihres Wachstums aufgenommen hat. Die Biogas-Technik bietet die Chance, vielfältige Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutzziele gleichzeitig zu erreichen.
Schmack Biogas AG:
Die Schmack Biogas AG ist einer der bedeutendsten deutschen Anbieter für Biogas-Anlagen. Das Unternehmen wurde 1995 gegründet, bietet heute seine Leistungen in den Geschäftsbereichen Projektierung und Errichtung sowie Service und Betriebsführung an und zählt damit zu den wenigen Komplettanbietern der Branche. Schwerpunkt ist neben der technischen Unterstützung ein umfassender mikrobiologischer Service.
Mit der neu gegründeten Tochtergesellschaft Schmack Energie Holding investiert das Unternehmen nun auch in den Betrieb von eigenen Anlagen.
Bis heute hat Schmack Biogas 171 Anlagen mit einer Nominalleistung von 41 MW errichtet und betreut.
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Redaktion:
Petra Krayl
Schmack Biogas AG
Bayernwerk 8
D-92421 Schwandorf
Tel.: +49 9431 / 751-285
Fax: +49 9431 / 751-0
petra.krayl
schmack-biogas.com
www.schmack-biogas.com
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Quelle: Schmack Biogas AG / pressbot.net
Ihr Ansprechpartner:
| Firma | : | Schmack Biogas AG |
| Name | : | Kerstin Dietl |
| Straße | : | Bayernwerk 8 |
| Stadt | : | - 92421 Schwandorf |
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| Telefon | : | +49(0) 9431 751 0 |
| Fax | : | +49(0) 9431 751 204 |
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| WWW | : | www.schmack-biogas.com |
| E-Mail | : |  |
26.03.2007 - 14:17 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 976 X
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