Intersektorales Informationssystem: ICW vernetzt Uniklinikum Heidelberg mit Partner-Krankenhäusern
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Walldorf/Berlin, 18. April 2007 – Das Universitätsklinikum Heidelberg und dessen Partner-Krankenhäuser der Gesundheitszentren Rhein-Neckar gGmbH werden künftig gemeinsam auf die medizinischen Daten ihrer Patienten zugreifen können. Sie setzen die Professional Suite des eHealth-Spezialisten InterComponentWare AG (ICW) ein, um über eine einrichtungsübergreifende Patientenakte allen an der Behandlung Beteiligten eine konsolidierte Sicht auf die medizinische Dokumentation ihrer gemeinsamen Patienten zu ermöglichen.
Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der größten medizinischen Zentren in Deutschland. Wie in solchen Maximalversorgungs-Zentren üblich, wechselt ein Teil der Patienten regelmäßig zwischen dem Universitätsklinikum und anderen Krankenhäusern in der Region, die näher an ihrem Wohnort liegen. Die Vernetzungslösung aus der ICW Professional Suite stellt dabei zukünftig sicher, dass die Behandlung nach jedem Wechsel nahtlos fortgeführt werden kann, ohne dass wichtige medizinische Informationen verloren gehen. Berechtigte Ärzte des Universitätsklinikums Heidelberg und der kooperierenden Häuser erhalten dazu Zugriff auf eine einrichtungsübergreifende web-basierte Patientenakte mit allen Informationen und Dokumenten, die zu ihren Patienten in den teilnehmenden Krankenhäusern vorhanden sind. Die Einsicht in diese Daten wird auf pflegerisches und ärztliches Personal beschränkt, das an der Behandlung des betroffenen Patienten beteiligt ist.
Die Informationen in der einrichtungsübergreifenden Patientenakte werden aus den vorhandenen Krankenhaus-IT-Systemen und PACS der angeschlossenen Häuser zusammengefasst. Mitarbeiter einer Clearingstelle nutzen dazu einen leistungsfähigen Master Patient Index (MPI), in dem die Patientendaten aus den verschiedenen Einrichtungen zuverlässig und sicher einzelnen Patienten zugeordnet werden. Die bisher eingesetzten Systeme werden so sinnvoll ergänzt und brauchen nicht ersetzt werden, da die Vernetzungslösung aus der ICW Professional Suite vorhandene Standards wie HL7 zum Informationsaustausch nutzt.
Prof. Dr. med. Björn Bergh, Direktor Informations- und Medizintechnik des Universitätsklinikums Heidelberg: „Mit dem Projekt verfolgen wir zwei Hauptziele: Den Zugriff auf behandlungsrelevante Informationen gemeinsamer Patienten zu erleichtern und die Patienten selbst aktiver einzubinden. Für beides haben wir mit der ICW einen idealen Partner gefunden und gemeinsam ein pragmatisches Konzept entwickelt, mit dem wir diese Ziele erreichen können, ohne in die vorhandenen Systeme eingreifen zu müssen.“ Das unterstreicht Peter Reuschel, Vorstands¬vorsitzender der ICW: „Wir freuen uns, mit dem Universitätsklinikum Heidelberg und den Gesundheitszentren Rhein-Neckar innovationsbereite Partner gefunden zu haben, mit denen wir die Möglichkeiten unserer Vernetzungslösung aus der ICW Professional Suite und der Gesundheitsakte ausschöpfen können. Wir verbinden zunächst die teilnehmenden Krankenhäuser untereinander, um in einem weiteren Schritt niedergelassene Ärzte und die Patienten selbst einzubinden. So schaffen wir neue Möglichkeiten für eine weitere Verbesserung der medizinischen Versorgung und der aktiven Krankheitsprävention.“
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
InterComponentWare AG
Dirk Schuhmann
Otto-Hahn-Straße 3
69190 Walldorf
Tel: ++49 (0) 6227-385-133
Fax: ++49 (0) 6227-385-199
E-Mail: Dirk.Schuhmann
icw.de
www.icw.de
www.LifeSensor.de
Über InterComponentWare
Die InterComponentWare AG (ICW) ist ein führender internationaler eHealth-Spezialist mit Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Bulgarien. Ihre Lösungen zur Vernetzung der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen verbessern die prozessorientierte Kommunikation und Datenintegrität – und damit die Qualität der medizinischen Versorgung. ICW entwickelt und vertreibt unter anderem Soft- und Hardware-Komponenten für die Telematik-Infrastruktur der elektronischen Gesundheitskarte, die persönliche elektronische Gesundheitsakte LifeSensor sowie Vernetzungslösungen für Kliniken und niedergelassene Ärzte. Als Teil des bIT4health-Konsortiums hat ICW wichtige Beratungsleistungen zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland erbracht, ist am österreichischen eCard-Projekt beteiligt und hat vor kurzem ein Pilotprojekt für die bulgarische Gesundheitskarte gewonnen.
Quelle: InterComponentWare AG (ICW) / pressbot.net
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19.04.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 157 X
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