CeBIT 2008: Partnerland Frankreich
120 Unternehmen und neun Kompetenzzentren aus der Informations- und Kommunikationsbranche präsentieren sich vom 4. bis 9. März
Mit einem Marktvolumen von 109 Milliarden Euro ist Frankreich nach Deutschland und Großbritannien europaweit der drittgrößte ITK-Markt. Dabei stellen die beiden Marktsegmente IT-Services und Software-Entwicklungen die wichtigsten Sektoren für den Aufschwung dar. 2004 leitete Frankreich außerdem eine neue Industriepolitik ein, die die Schlüsselfaktoren der Wettbewerbsfähigkeit mobilisierte: Für einen Zeitraum von drei Jahren (2006 bis 2008) wurde die Finanzierung von insgesamt 71 Kompetenzzentren in Höhe von 1,5 Milliarden Euro festgelegt. Diese Politik unterstützt seitdem wirtschaftliche und wissenschaftliche Akteure in einer Region.
Deutschland unterhält im Bereich der ITK enge Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zu Frankreich, was durch zahlreiche Unternehmenskooperationen deutlich wird. Insbesondere KMU aus beiden Ländern profitieren aufgrund der Kooperationen von Wettbewerbsvorteilen. Sie nutzen die CeBIT als Plattform, um bilaterale Partnerschaften auszubauen: Im Herzen des französischen Ubifrance-Pavillons „Village Pôles de Compétitivité“ stellen sich 35 Unternehmen aus insgesamt neun Clustern vor. Unter ihnen befinden sich französische „pôles de compétitivité“, die bereits enge Kooperationen mit deutschen Unternehmen und Kompetenzzentren eingegangen sind.
Darunter befindet sich SYSTEMTIC, ein in der Pariser Region ansässiges, international agierendes Kompetenzzentrum, das digitale Technik in den Bereichen Telekommunikation, Sicherheit und Verteidigung, Transport und Systementwicklung anbietet. Auch in der Steuerung und Überwachung von Anlagen in den Branchen Energie, Gesundheit, Banken und Versicherung sowie im Handel werden diese Systeme angewendet. 2006 unterzeichnete System
tic ein Kooperationsabkommen mit dem deutschen Cluster Safe-Trans als Partner für Bord-Elektronik im Transportwesen. Bis heute wurden 78 Projekte im Bereich F&E entwickelt.
SOLUTIONS COMMUNICANTES SÉCURISÉES ist spezialisiert auf die Herstellung von Soft- und Hardware und bietet Lösungen für sichere Kommunikationstechnik. 40 Prozent der inländischen Halbleiter werden in diesem Zentrum hergestellt. Federführendes Unternehmen ist STMicroelectronics. Beteiligt sind 200 Unternehmen, 14 Ingenieurschulen, sechs Universitäten und drei Forschungseinrichtungen.
Zusätzlich zu den im ITK-Bereich tätigen Unternehmen nehmen zwei weitere Cluster am „Village Pôle de Compétitivité“ teil. Dazu gehört AEROSPACE VALLEY, das führende Unternehmen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt und eingebettete Systeme vereint. Es handelt sich um ein Netz von KMU, die für internationale Auftraggeber arbeiten. Dazu gehören die NASA, das CNES, Airbus, Boeing und Bombardier. Gleichzeitig vereint es in der Region Aquitaine Ausbildungs- und Forschungszentren. Das deutsch-französische Netzwerk für Raumfahrttechnik verbindet Aerospace Valley mit dem Raumfahrtzentrum in Hamburg und dem Kompetenzkern A.E.S.E in der Region Midi-Pyrénées.
Auch das im Juli 2007 von Wirtschaftsministerin Christine Lagarde ernannte Cluster FINANCE zählt zu den Weltkompetenzzentren. 160 Partner haben sich zusammengeschlossen, darunter Emittenten, Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltungen, Finanzdienstleistungen, KMU, Universitäten und Forschungseinrichtungen. Das Cluster führt neue Technologien in den Banken- und Finanzsektor ein sowie neue Finanzmarktinstrumente.
Im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung am 5. März können interessierte Unternehmen Informationen über die Strategien und Politik der französischen Cluster erhalten. Der Cluster Workshop wird vom BITKOM und seinem französischen Partnerverband SYNTEC INFORMATIQUE organisiert und findet in Halle 1, Raum Brüssel, von 10 bis 17:30 Uhr statt.
Die teilnehmenden Cluster der Informations- und Technologie-Branche präsentieren sich auf über 200 m² in Halle 9, Stand B19. Weitere Informationen erhalten Sie über www.firmafrankreich.de oder über Malo Kröning, Handelsattaché für ITK und Medien der Wirtschafts- und Handelsabteilung der französischen Botschaft in Düsseldorf.
Hintergrund UBIFRANCE und die französischen Wirtschafts- und Handelsabteilungen:
UBIFRANCE und die französischen Wirtschafts- und Handelsabteilungen sind ein öffentliches Netzwerk, das französische Unternehmen unabhängig von ihrer Größe und Branche beim Export unterstützt. Dafür informieren sie Firmen über die wirtschaftlichen, rechtlichen und wettbewerbsrelevanten Rahmenbedingungen der verschiedenen Länder. Hinzu kommt die Beratung von Unternehmen bei der Entwicklung ihrer Exportstrategie. Zum Serviceangebot beider Institutionen gehört Marktforschung und Neukundenakquise, die Organisation von Beteiligungen auf Fachmessen im Ausland, die Durchführung von bilateralen Unternehmertreffen, Veröffentlichungen in der internationalen Fachpresse sowie Traineeships. UBIFRANCE ist als Agentur zur internationalen Förderung französischer Unternehmen eine Einrichtung des öffentlichen Rechts. Mit ihrem industriellen und kommerziellen Schwerpunkt ist sie Teil des Außenhandelsministeriums. Die 152 Wirtschafts- und Handelsabteilungen in 145 Ländern sind den französischen Botschaften zugeordnet und gehören zum Ministerium für Finanzen, Wirtschaft und Industrie. Ihre rund 2.500 Mitarbeiter sind französische und lokale Experten, die jedes Jahr rund 12.000 französische Unternehmen bei ihrer internationalen Entwicklung unterstützen.
Quelle: FIZIT Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik / pressbot.net
Ihr Ansprechpartner:
| Firma | : | FIZIT Französisches Informationszentrum für Industrie und Technik |
| Name | : | Nathalie DAUBE, Pressereferentin |
| Straße | : | c/o Französische Botschaft - Königsallee 53 - 55 |
| Stadt | : | - 40212 Düsseldorf |
| Telefon | : | +49 211 30041-350 |
| Mobil | : | +49 211 30041-116 |
| WWW | : | fizit.de |
| : | ||
21.02.2008 - 12:01 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 189 X

RSS Feed