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Frauenleiden Brustkrebs: Rechtzeitige Vorsorge kann Leben retten




Neue Patientenbroschüre von Siemens Medical Solutions gibt Informationen rund um das Thema Brustkrebs und Vorsorge

Erlangen, 07.10.2005 - Brustkrebs zählt zu den häufigsten Krebsleiden bei Frauen. Etwa jede zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran. Allein in Deutschland sind jährlich ungefähr 46.000 Frauen neu davon betroffen. Wird die Krankheit frühzeitig entdeckt, erhöhen sich die Heilungschancen drastisch. Eine Mammographie gibt Klarheit: Selbst Kleinsttumore können bei dieser speziellen Röntgen-untersuchung der Brust erkannt werden. Siemens Medical Solutions ist sich der Bedeutung der Mammographie schon lange bewusst. Seit über 30 Jahren widmet sich das Unternehmen mit immer neuen Produktentwicklungen dem Thema Mammographie und weiteren Bereichen der Brustkrebsvorsorge. Eine neue Broschüre für Patientinnen soll für noch mehr Aufklärung sorgen.

Vor einer Mammographie können viele Fragen auftauchen: Warum ist eine solche Untersuchung notwendig, für wen kommt eine Mammographie in Frage, wer bezahlt sie überhaupt und wie funktioniert sie eigentlich? Die neue Patientenbroschüre von Siemens liefert auf leicht verständliche Weise grundlegende Informationen. Die wesentlichen Punkte daraus werden im Folgenden kurz vorgestellt.

Warum eine Mammographie?

Bösartige Tumore in der Brustdrüse sind meist erst im fortgeschrittenen Stadium mit bloßer Hand zu ertasten. Eine Untersuchung mit einem Mammographie-Gerät kann jedoch schon kleinste Veränderungen im Drüsen-, Binde- und Fettgewebe der Brust erfassen und auf einem Film oder Computer-Monitor sichtbar machen, noch bevor diese zu einem bösartigen Knoten heranwachsen. Anhand dieser Aufnahmen können Mikroverkalkungen (Kalkherde, die in Grüppchen zusammen liegen) bereits ab 0,1 Millimeter Durchmesser nachgewiesen werden. Auch kleinste Tumore macht eine Mammographie-Untersuchung sichtbar.

Wie funktioniert die Mammographie?

In der Mammographie unterscheidet man zwischen zwei Gerätetechnologien: analog und digital. Beide Technologien sind darauf ausgelegt, Veränderungen im Brustgewebe bereits in einem sehr frühzeitigen Stadium zu erkennen.

Bei der analogen Untersuchungsform wird die Brust an einem Mammographiegerät zwischen eine Röntgenröhre und einen Röntgenfilm gelegt und mit einer Kompressionsplatte vorsichtig fixiert. Mit Hilfe der Röntgenstrahlung wird ein Röntgenbild der Brust auf Film erstellt. Die entstandenen Röntgenbilder können nun vom Arzt begutachtet werden.

Im Unterschied zur analogen Mammographie belichten die Röntgenstrahlen bei der digitalen Untersuchungsform keinen Film, sondern einen digitalen Detektor. Dieser erfasst die Daten elektronisch und zeigt sie auf einem speziellen Computer an. Damit kann der Arzt die Bilder direkt am Bildschirm betrachten und analysieren. Ein großer Vorteil hierbei ist, dass die Helligkeit und der Kontrast am Computermonitor problemlos verändert und Teilbereiche gezielt vergrößert werden können. Auch die Strahlendosis ist bei der digitalen Mammographie in der Regel geringer als bei der analogen Methode. Zudem macht es die digitale Untersuchungsform einfacher, die Daten zu dokumentieren, zu archivieren und zu verschicken.

Gibt es weitere, ergänzende Untersuchungsformen?

Ergänzend zur Mammographie gibt es einige weitere Untersuchungsformen wie beispielsweise die Untersuchung mit einem Ultraschallgerät (Sonographie) oder mit dem Magnetresonanztomographen (MR). Die Sonographie wird im wesentlichen eingesetzt, wenn die Mammographie bei einer Patientin keine eindeutige Diagnose ergeben hat. Dieses Verfahren ist besonders schonend, da die Patientin keiner Strahlenbelastung ausgesetzt ist. Es kann daher beliebig oft wiederholt werden. Die Untersuchung mit einem MR findet in der Brustkrebsdiagnostik seltener Anwendung. Sie ist in der Regel dann erforderlich, wenn die vorhergehende, routinemäßige Untersuchung per Mammographie oder Sonographie keinen klaren Befund ergeben hat.

Was hat es mit den Screeningprogrammen auf sich?

Regelmäßige Reihenuntersuchungen bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren sollen helfen, das Risiko Brustkrebs zu vermindern. Denn durch solche Screenings, die hohen Qualitätsstandards unterliegen, kann die Sterblichkeit bei Brustkrebs-Erkrankten um bis zu 35 Prozent reduziert werden, so die Weltgesundheitsorganisation WHO. Viele europäische Länder wie beispielsweise Schweden, Italien und Großbritannien führen bereits erfolgreich Screeningprogramme durch. In Deutschland läuft ein flächendeckendes Screening gerade an.

Sie können sich die Patientenbroschüre downloaden. Hier der Link dazu: http://www.siemens.de/Mammo-patientenbroschuere

Bilder zu dieser Presseinformation finden Sie unter: http://www.siemens.com/med-bilder/Mammographie

Außerdem gibt es einen Pressefilm zum Thema Mammographie, den Sie im Internet unter folgendem Link ansehen und bestellen können: http://www.siemens.de/Med-Filme

Siemens Medical Solutions (Med) ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen. Der Bereich steht für innovative Produkte und Komplettlösungen sowie für ein umfangreiches Angebot von Dienst- und Beratungsleistungen. Abgedeckt wird das gesamte Spektrum über bildgebende Systeme für Diagnose und Therapie, die Elektromedizin und die Audiologie bis hin zu IT-Lösungen. Mithilfe dieser Lösungen ermöglicht Med seinen Kunden, sichtbare Ergebnisse sowohl im klinischen, als auch im administrativen Bereich zu erzielen – so genannte "Proven Outcomes". Innovationen aus dem Hause Siemens optimieren Arbeitsabläufe in Kliniken und Praxen und führen zu mehr Effizienz in der Gesundheitsversorgung. Med beschäftigt weltweit rund 31 000 Mitarbeiter und ist in 120 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2004 (30. September) erzielte Med einen Umsatz von 7,07 Mrd. € sowie einen Auftragseingang von 8,12 Mrd. €. Das Bereichsergebnis betrug 1,05 Mrd. €. Weitere Informationen unter: http://www.siemens.com/medical .

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Quelle: SIEMENS AG / MEDICAL SOLUTIONS / pressrelations.de

07.10.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 94 X

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