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Microsoft steigert Gewinn zweistellig und beschleunigt Aktienrückkauf




28.10.2005 - Die Microsoft Corporation gibt für das am 30. September 2005 endende erste Quartal des Geschäftsjahres 2006 einen Umsatz von 9,74 Milliarden US-Dollar bekannt. Damit erreichte das Unternehmen im Vergleich zu 9,19 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal eine Umsatzsteigerung von 6 Prozent. Der operative Gewinn legte im Vorjahresvergleich um 16 Prozent zu und belief sich im Berichtsquartal auf 4,05 Milliarden US-Dollar. Berücksichtigt sind dabei Aufwendungen für die Beilegung des Rechtsstreites gegen RealNetworks in Höhe von 361 Millionen US-Dollar. Der operative Gewinn von 3,49 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal des Vorjahres enthielt Aufwendungen für die Einigung im Rechtsstreit mit Novell von 536 Millionen US-Dollar.

Im Berichtsquartal erwirtschaftete Microsoft einen Reingewinn von 3,14 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 0,29 US-Dollar einschließlich Aufwendungen für die Beilegung des Rechtsstreites gegen RealNetworks von 0,02 US-Dollar je Aktie. Dagegen betrug der Reingewinn im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2,53 Milliarden US-Dollar und der Gewinn je Aktie 0,23 US-Dollar. Darin enthalten waren Sonderkosten von 0,03 US-Dollar je Aktie für die Einigung im Rechtsstreit mit Novell.

"Wir sehen optimistisch in die Zukunft und ich freue mich, im Rahmen unseres bereits angekündigten Aktienrückkaufprogramms den vorzeitigen Rückkauf der verbleibenden Aktien bekannt zu geben", sagt Chris Liddell, Chief Financial Officer, Microsoft. "Unser Ziel ist es, die restlichen Aktien im Wert von 19 Milliarden US-Dollar aus unserem Aktienrückkaufprogramm bis spätestens Dezember 2006 zurückzukaufen."

Umsatz- und Gewinnwachstum sind insbesondere auf die anhaltende Nachfrage nach Microsoft-Plattformprodukten und den erhöhten Absatz von PCs und Servern zurückzuführen. Eine zweistellige Steigerungsrate im Vorjahresvergleich erzielte die Geschäftssparte Server and Tools vor allem durch die starke Nachfrage nach den Flaggschiffprodukten Microsoft SQL Server, Exchange Server und Windows Server. Dies gilt insbesondere für SQL Server, der eine Wachstumsrate von mehr als 15 Prozent erreichte. Der Umsatz im Geschäftsbereich Mobile and Embedded Devices stieg um mehr als 50 Prozent aufgrund der wachsenden Nachfrage nach Windows Mobile Software. Ankündigungen von Motorola und Palm, neue Produkte mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Mobile 5.0 einzuführen, verdeutlichen die starke Nachfrage der Konsumenten.

"Wir freuen uns, dass unsere Kunden den hohen Nutzen unserer Windows Server System-Produkte erkennen. Wir werden auch weiterhin in Programme zur Steigerung von Kundenzufriedenheit und Kundennutzen investieren. Ein Beispiel dafür sind die vor kurzem angekündigten Erweiterungen unseres Software Assurance-Programms", sagt Kevin Turner, Chief Operating Officer bei Microsoft. "Wir haben einen guten Start in ein wichtiges Geschäftsjahr", erklärt Liddell. "Die Nachfrage nach unseren Produkten ist nach wie vor groß und unsere Kunden warten schon gespannt auf die kommende Welle von Produktinnovationen, die im nächsten Monat mit der Markteinführung von Xbox 360, SQL Server 2005 und Visual Studio 2005 beginnt."

Geschäftsprognose

Für das am 31. Dezember 2005 endende Zweite Quartal prognostiziert die Unternehmensführung einen Umsatz zwischen 11,9 und 12,0 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn wird voraussichtlich zwischen 4,6 und 4,7 Milliarden US-Dollar liegen. Der erwartete Gewinn je Aktie wird auf 0,32 beziehungsweise 0,33 US-Dollar geschätzt. Für das nächste, am 30. Juni 2006 endende Geschäftsjahr rechnet die Unternehmensführung mit einem Umsatz zwischen 43,7 und 44,5 Milliarden US-Dollar sowie einem operativen Gewinn zwischen 17,9 und 18,4 Milliarden US-Dollar. Berücksichtigt sind hierbei Aufwendungen von 361 Millionen US-Dollar aus der Beilegung des Rechtsstreites gegen RealNetworks. Der erwartete Gewinn je Aktie liegt zwischen 1,26 und 1,30 US-Dollar und umfasst 0,02 US-Dollar je Aktie für die Beilegung des Rechtsstreites gegen RealNetworks.

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Quelle: MICROSOFT DEUTSCHLAND GMBH / pressrelations.de

28.10.2005 - 18:00 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 121 X