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Ausgewiesener islamistischer Extremist hat Deutschland verlassen




Beckstein: "Bayern wird weiterhin mit Nachdruck gegen Gefährder und Hassprediger vorgehen"

Der am 03.08.2005 ausgewiesene islamistische Extremist Mustafa Y. aus Nürnberg hat die Bundesrepublik Deutschland verlassen. Sicherheitskräfte brachten ihn zum Flughafen Frankfurt, von wo er in den Irak flog. Gegen Y. besteht ein strafbewehrtes Wiedereinreiseverbot in die Bundesrepublik Deutschland. Mustafa Y. war am 28.09.2000 illegal nach Deutschland eingereist. Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Aufgrund von Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden besteht der begründete Verdacht, dass er der terroristischen Gruppierung "Ansar al Islam" angehört und zusammen mit mehreren weiteren Anhängern in Nürnberg, die ebenfalls ausgewiesen wurden, die Organisation unterstützte.

Dazu betont Innenminister Dr. Günther Beckstein: "Die Aufenthaltsbeendigung dieses gefährlichen islamistischen Extremisten ist ein weiterer Erfolg unserer bayerischen Linie, mit allem Nachdruck gegen Gefährder und Hassprediger vorzugehen". Nach den Worten Becksteins war dies die 25. Aufenthaltsbeendigung unter der Koordination der gemeinsamen Arbeitsgruppe "BIRGiT" seit November 2004. In weiteren 22 Fällen sind Ausweisungsbescheide ergangen, die islamistische Extremisten und Hassprediger verpflichten, Deutschland zu verlassen. Weitere Ausweisungsbescheide sind zur Zeit in Vorbereitung.

 

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Quelle: BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM DES INNERN / pressrelations.de

10.11.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 67 X