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Obdachlose und Strassenkinder von Berlin feierten zum 11.Mal mit Frank Zander Weihnachten im Estrel - Neuköln


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Das leuchten in den Augen der Strassenkinder und Obdachlosen, vor Freude und Glück, war DANK genug !

2300 Strassenkinder und Obdachlose feierten am 22.12.2005 zusammen mit Frank Zander und Familie, im Neuköllner Estrel ( Berlin ) ein großes Weihnachtsfest. Das Fest der Liebe, Gnade und der Hoffnung. Zum 11. Mal organisierten Frank Zander und seine Freunde eine Weihnachtsfeier für Obdachlose und Strassenkinder ..

Obdachlose, Strassenkinder und Familien die in bitterer Armut in Deutschland leben nahmen die Einladung von Frank Zander an. Ein festlich geschmückter Saal strahlte im hellen Lichterglanz. Liebevoll gedeckte Tische mit Süßigkeiten, Pfannkuchen, Obst und Getränke standen im Saal für die Gäste bereit. Frank Zander begrüßte jeden seiner Gäste persönlich, schüttelt Hände und ließ sich umarmen. “ Danke Frank “, riefen die Ärmsten der Armen, für uns bist Du Weihnachten, he Frank wir sind wieder da.

Ein einmalig schönes musikalisches Bühnenprogramm wurde den Obdachlosen präsentiert. Gänsebraten, Rotkohl und Klöße wurden von Prominenten wie: Frank Schöbel, Heidi Knacke-Werner, Ulli Wegner, Oliver Kalkhofe, Laurenz Meyer,Georg Bramowski und vielen freiwilligen Helfern serviert. 2300 Geschenke wurden am Schluß der Veranstaltung an die betroffenen Menschen übergeben.

Auch in diesem Jahr haben wir vom Schattenkinder e.V. Marina Kinast, Jürgen und Angelika Riegmann, Detlef Richter( Berlin ), Karlheinz Lips von De Boore aus Köln und der Countrysänger Cody / Uwe Schumacher aus Pulheim / Köln die Weihnachtsfeier der Obdachlosen und Strassenkinder mit Frank Zander unterstützt.

Zum 4.Mal war für uns klar Spendensache ist Herzenssache. Von unserer Hand in die Hand der Bedürftigen.

Dank vieler Spender aus Löhne, Bad Oeynhausen, Herford, Bünde, Hüllhorst und Pulheim bei Köln konnten wir mit 200 liebevoll gepackter Päckchen für Kinder und Jugendliche im Alter von 1-21 Jahren nach Berlin fahren. Es waren 100 Kinder und Jugendliche anwesend. Jedes Kind hat seine Weihnachtsgeschenke erhalten und die Freude der Kinder war Groß.

Weiter im Gepäck hatten wir:

50 warmen Decken, 30 Schlafsäcken, 20 Thermoskannen, 15 Thermosbecher, 100 Paar neu gestrickte Socken, Mützen, Schal und Handschuh, warme Kinderkleidung, Süßigkeiten, warme Kleidung für Erwachsene, 30 Taschenlampen, 20 Isomatten, 50 Rucksäcken, Batterien, Schreib - und Malsachen, Kinderbücher, Klappstühle, gut erhaltenes Spielzeug, Toilettenartikel / Wasch- und Zahnputzartikel usw.

Es war eine Welle der Hilfsbereitschaft.

Unser Dankschön, auch im Namen von Frank Zander und Familie geht an alle Spender und Helfer die uns so toll unterstützt und geholfen haben. Möge euer Herz immer so bleiben um Menschen in Not zu helfen.

Die Veranstaltung ist uns Gefühlsmäßig sehr nah gegangen. Tränen standen uns in den Augen, beim Anblick der vielen Strassenkinder und Obdachlosen. Immer mehr Kinder, Jugendliche, Familien mit Kleinkindern und alte Menschen leben im sozialen Abstieg. Was bleibt sind Obdachlosenunterkünfte, Brücken oder die Straße.

Es werden von Jahr zu Jahr immer mehr Menschen die die Armutsgrenze hier in Deutschland erreicht haben. Sie haben weniger als Nichts, gar nichts. Keinen Arbeitsplatz, keine Wohnung, die Familie zerfällt, keine Unterstützung vom Staat, Länder und Gemeinden. Kinderarmut steigt in Deutschland ständig an. Wenn wir von Kinderarmut etwas hören oder lesen, denken wir sofort an Kinder in der dritten Welt. Aber nicht an die Kinder vor unserer Haustür und in unserem Land. Wir müssen lernen die Augen und Ohren aufzumachen, dann hören wir auch die Kinderstimmen aus Deutschland, die bittere Hilfe nötig haben. Laut Statistik leben 2 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland in völliger Armut, wobei die Dunkelziffern nicht bekannt sind.

Wir haben auf der Veranstaltung mit Obdachlosen Menschen und Familien gesprochen um einfach zu begreifen wo die Not der Menschen am größten ist. Hier die Antworten:



- keine Arbeit, wir suchen Arbeit, wir sind zu schmutzig um Arbeit zu finden, wir riechen nicht so gut



- Das Geld reicht nicht aus, um uns sauber zu halten und um uns genügend Essen und Kleidung zu kaufen

- mir ist Kalt ich brauche eine Wohnung

- bitte lieber Gott lass den Winter schnell vorbei gehen, damit es wieder wärmer wird


Ein Ausweg aus diesem Leben zu finden ist sehr schwer ohne Hilfe und Unterstützung ist dies nicht möglich. Um einen Ausweg zu finden aus der Not dieser Menschen, müsste sich die Politik in Deutschland ändern.


Unser gemeinsames Ziel sollte sein eine gerechtere Welt, in der alle Menschen in Würde miteinander leben.

Angelika Riegmann
Schattenkinder e.V. Löhne
www.schattenkinder.net



Quelle: Schattenkinder e.V. / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: Schattenkinder e.V.
Name: Angelika Riegmann
Straße: Krugstrasse 6
Stadt: - 32584 Löhne
 
 
Telefon: 05732/982149
Fax: 05732 / 900007
 
WWW: www.schattenkinder.net
E-Mail:

27.12.2005 - 13:06 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 566 X

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