[STBA] Einzelhandelsumsatz, Dezember 2005
Einzelhandelsumsatz, Dezember 2005Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes
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Nr. 42 vom 31.01.2006
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Einzelhandelsumsatz Dezember 2005: Real - 1,6% zum Dezember 2004
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WIESBADEN - Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes
setzte der Einzelhandel in Deutschland im Dezember 2005 nominal 1,2% und
real 1,6% weniger um als im Dezember 2004. Beide Monate hatten jeweils
26 Verkaufstage. Das vorläufige Ergebnis wurde aus Daten von fünf
Bundesländern berechnet, in denen 79% des Gesamtumsatzes im deutschen
Einzelhandel getätigt werden. Nach Kalender- und Saisonbereinigung der
Daten wurde im Vergleich zum November 2005 nominal und real jeweils 1,4%
weniger abgesetzt.
Im Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren wurde im
Dezember 2005 nominal 0,7% und real 1,8% weniger als im Dezember 2004
umgesetzt. Besonders hohe reale Umsatzeinbußen hatte - wie auch schon in
den Vormonaten - der Facheinzelhandel mit 5,3% hinzunehmen, während im
Bereich Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte der reale
Umsatz lediglich um 1,6% sank.
Auch im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln wurde nominal 1,5% und real
1,4% weniger als im Dezember 2004 umgesetzt. Dabei wiesen die einzelnen
Branchen unterschiedliche Entwicklungen auf: Drei von sechs Branchen
verzeichneten reale Umsatzsteigerungen, wobei der Versandhandel mit 4,2%
den größten realen Umsatzzuwachs erzielte. Der sonstige Einzelhandel mit
Waren verschiedener Art (zum Beispiel Waren- und Kaufhäuser) musste
dagegen mit einem Minus von 4,3% die größten realen Umsatzeinbußen
hinnehmen.
Ein Grund für das rückläufige Weihnachtsgeschäft könnten die
zusätzlichen Belastungen privater Haushalte durch gestiegene Heiz- und
Stromkosten darstellen. Die Aufwendungen für die private Altersvorsorge
könnten ebenfalls zu den Umsatzrückgängen beigetragen haben.
Im gesamten Jahr 2005 wurden im Einzelhandel nominal um 1,2% und real um
0,7% höhere Umsätze erzielt als im Jahr 2004, wobei sowohl der
Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren mit 1,2% als
auch der Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln mit 0,4% reale
Umsatzsteigerungen erreichten. Mit 4,7% verzeichnete der Einzelhandel
mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten den
größten realen Umsatzzuwachs, während der sonstige Einzelhandel mit
Waren verschiedener Art (zum Beispiel Waren- und Kaufhäuser) mit einem
Rückgang um 4,5% die größten realen Umsatzeinbußen hinnehmen musste.
Weitere Auskünfte gibt:
Michael Wollgramm,
Telefon: (0611) 75-2423,
E-Mail: binnenhandel
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Die vollstaendige Pressemitteilung, incl. Tabelle, ist auch im
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31.01.2006 - 10:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 62 X