[BReg] Lage am Ausbildungsmarkt stabilisiert
Lage am Ausbildungsmarkt stabilisiertPresse- und Informationsamt der Bundesregierung
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Veröffentlicht am: 30.01.2006
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Ausbildungspakt
Lage am Ausbildungsmarkt stabilisiert
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Der Ausbildungspakt wird über 2006 hinaus für weitere drei
Jahre fortgesetzt. Auch wenn die Zahl der neu abgeschlossenen
Ausbildungsverträge zurückgegangen ist, fällt die Paktbilanz für das
Jahr 2005 positiv aus.
Die Lehrstellenlücke ist kleiner als 2003. Insbesondere die
erfolgreichen Nachvermittlungen und die Integration unvermittelter
Bewerberinnen und Bewerber haben die Lage stabilisiert.
Ausbildungspakt wirkt
Der Nationale Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in
Deutschland wurde 2004 geschlossen. Er hat zu einer neuen Qualität
in der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Staat geführt.
Zu dieser Auffassung kamen die Bundesminister Müntefering, Glos und
Schavan sowie Handwerkspräsident Kentzler, DIHK-Präsident Braun,
Arbeitgeberpräsident Hundt, Bundesagentur Vorstandsmitglied Alt und
der Berliner Schulsenator Böger als Vertreter der
Kultusministerkonferenz am 30. Januar in Berlin.
63.400 Ausbildungsplätze eingeworben
Nach dem erfolgreichen Start 2004 kann auch für das zweite Paktjahr
2005 eine positive Bilanz gezogen werden. Kammern und Verbände haben
63.400 neue Ausbildungsplätze eingeworben. Rund 40.000 Betriebe
konnten erstmalig für die Ausbildung junger Menschen gewonnen werden.
Praktika sind beliebt
Die neu geschaffene betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQJ)
entwickelt sich erfreulich. Angebot und Nachfrage für entsprechende
betriebliche Praktikumsstellen sind deutlich gestiegen. Rund 19.800
/>Jugendliche, die bis zum Jahresende keinen Ausbildungsplatz finden
konnten, haben eine Einstiegsqualifizierung begonnen. Die
Begleitforschung zum Programm des Vorjahres ergab: Knapp 57 Prozent
der EQJ-Teilnehmer konnten danach eine betriebliche Ausbildung
beginnen.
Auch der Bund hat seine Verpflichtungen eingehalten. So wurde das
Bund-Länder-Ausbildungsprogramm Ost in den Jahren 2004 und 2005 mit je
14.000 betriebsnahen Plätzen fortgeführt. Die Ausbildungsquote der
Bundesverwaltung liegt im zweiten Paktjahr wieder deutlich
über sieben Prozent.
Bildung verbessern
Die Paktpartner verdeutlichten die Notwendigkeit struktureller
Innovationen und nachhaltiger Verbesserungen. Insbesondere die
schulischen Basiskenntnisse und personalen und sozialen Kompetenzen
sind zu verbessern. Es wird daher an die Länder appelliert, die
begonnene Partnerschaft Schule und Wirtschaft zu intensivieren. Zur
Verbesserung der Ausbildungsstellenvermittlung soll ein gemeinsam mit
der Wirtschaft erarbeitetes Konzept zum Thema Ausbildungsreife in die
Praxis umgesetzt werden.
Alle Partner bekräftigten, die Bemühungen fortzusetzen und den Pakt
weiterzuentwickeln. Dabei ginge es auch um Strukturfragen und darum,
alle Potentiale von Betrieben optimal zu nutzen. Qualifikation ist
notwendig, um dem drohenden Fachkräftemangel in einigen Jahren
vorzubeugen.
KONTEXT
>> Bilanz des Ausbildungspakts 2005
<http://www.zdh.de/bildung/ausbildungspakt/nationaler-pakt-fuer-ausbildung-und-fachkraeftenachwuchs-in-deutschland.html>
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31.01.2006 - 10:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 99 X

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