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[CDU-BT] Kompromiss regt Nachdenken darüber an, was Familie ausmacht


Kompromiss regt Nachdenken darüber an, was Familie ausmachtaktuell senden wir Ihnen eine Pressemitteilung aus dem Bereich Gesundheit, Arbeit und Soziales zu.

Pressemitteilung vom 1. Februar 2006:
Autor(en): Ilse Elisabeth Falk

Kompromiss regt Nachdenken darüber an, was Familie ausmacht
Wahlfreiheit der Eltern wird beträchtlich erweitert

Zum zwischen den Fraktionsspitzen von CDU/CSU und SPD erzielten Kompromiss über die verbesserte steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten erklärt die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ilse Falk MdB:

Der Kompromiss ist unter drei Aspekten zu begrüßen:

1. Die Kompromisssuche hat eine intensive Diskussion über die verschiedenen Lebensentwürfe von Familien angestoßen: Alleinerziehende, Familien mit einem erwerbstätigen Elternteil und Familien, bei denen sich beide Eltern für eine Erwerbstätigkeit entscheiden, haben künftig die Möglichkeit, sich durch eine verbesserte steuerliche Förderung mehr Leistungen zur Entlastung "einzukaufen". Dies kann notwendiges Nachdenken darüber anregen, was sich Familien abnehmen lassen können und was Familien selber leisten müssen für den Zusammenhalt untereinander: Gelingende oder misslingende Erziehung hängt nicht davon ab, ob ein oder beide Elternteile erwerbstätig sind, sondern wird maßgeblich dadurch geprägt, dass Eltern feste Bezugspersonen für ihre Kinder sind, dass sie ihren Kindern vermitteln, dass sie Vertrauen zu ihnen haben und sich immer auf sie verlassen können.

2. Der Kompromiss hält am wesentlichen Ziel der Beschlüsse von Genshagen fest, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, um so Eltern zu entlasten.

3. Die Wahlfreiheit der Eltern wird beträchtlich erweitert - eine alte Forderung der Union: Familien können zwischen den Spektren "Vollzeit erwerbstätig", "Teilzeit erwerbstätig" und "ganz Zuhause" wählen und finden - über die bestehenden Hilfen für Familien hinaus - für alle Lebensentwürfe Unterstützung durch die verbesserte Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten. Dadurch, dass der von jungen Eltern mehrheitlich gewünschte Lebensentwurf "Erwerbstätigkeit mit Kindern" besonders gefördert wird, helfen wir jungen Müttern, die weiterhin ihrer Arbeit nachgehen möchten. Daneben können künftig auch Alleinerziehende und Familien, bei denen sich ein Elternteil um die Erziehung der Kinder kümmert, Kinderbetreuungskosten umfassender steuerlich geltend machen.

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
mailto:fraktioncducsu.de
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http://www.cducsu.de

  

01.02.2006 - 18:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 86 X

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