[BMBF] BMBF-Aktuell Nr. 013/2006: Kulturpflanzenfür die moderne Bio-Industrie
BMBF-Aktuell Nr. 013/2006: Kulturpflanzenfür die moderne Bio-Industrie*02.02.2006* [Aktuell 013/2006]
**Kulturpflanzen für die moderne Bio-Industrie**
BMBF fördert Pflanzengenomforschung gemeinsam mit Frankreich und
Spanien Nutzpflanzen lassen sich vielseitig verwenden: Sie können
ebenso gut als Quelle für erneuerbare Energien dienen, wie als
Fabriken für Medikamente und Chemikalien. Möglich macht diese
Vielseitigkeit die moderne Genomforschung. Das Bundesministerium für
Bildung und Forschung (BMBF) fördert deshalb gemeinsam mit dem
französischen und dem spanischen Forschungsministerium Vorhaben, die
die Züchtung europäischer Agrarpflanzen vorantreiben. Für die jetzt
startende Ausschreibung haben die drei Länder insgesamt in den
nächsten drei Jahren 13 Millionen Euro vorgesehen. Federführend bei
den Projekten sind Wirtschaftsunternehmen aus den drei beteiligten
Ländern. Das BMBF unterstützt die deutschen Projektpartner mit 6
Millionen Euro.
Die Pflanzengenomforschung kann zudem einen entscheidenden Beitrag
zur besseren Versorgung mit Nahrungsmitteln leisten. Angesichts der
schnell anwachsenden Weltbevölkerung und der abnehmenden Anbaufläche
müssen Nutzpflanzen möglichst effizient angebaut werden. Der
Klimawandel stellt die Forscher hier vor große Herausforderungen,
weil die Pflanzen durch die sich verändernden Bedingungen besonderem
Stress ausgesetzt sind.
Im Auftrag der drei Forschungsministerien haben Wirtschaft und
Wissenschaft eine Strategie für die künftige Zusammenarbeit
entworfen. Die drei Länder wollen damit einen wichtigen Beitrag
leisten, um die Grundlagen für eine wissensbasierte Bio-Industrie zu
legen. Um den großen Forschungsbedarf zu decken, arbeiten Forscher
aus Deutschland, Frankreich und Spanien seit vier Jahren gemeinsam
auf diesem Gebiet. Die in den Jahren 2002 und 2004 veröffentlichten
Bekanntmachungen der beteiligten Länder führten zur Auswahl von 18
Verbundprojekten, die mit insgesamt 12 Millionen Euro gefördert
werden. Davon unterstützt das BMBF deutsche Gruppen mit fast 5
Millionen Euro. Mit der neuen Ausschreibung wollen die drei
Regierungen diese internationale Forschungskooperation nun weiter
ausbauen.
*Weitere Informationen erhalten Sie beim:
*Projektträger Jülich
Herrn
Rainer Büschges
Telefon: 02461/61-8782
E-Mail: fz-juelich.de" target="_blank">r.bueschges
fz-juelich.de {mailto:r.bueschges
fz-juelich.de}
--------------------------------------------------
**Dokumente**
- **Druckversion
{http://www.bmbf.de/_media/press/akt_20060202-013.pdf} **
[*PDF* - 33,7 kB]
Die Druckversion dieser Pressemitteilung finden Sie hier als
PDF-Datei.
(URL: http://www.bmbf.de/_media/press/akt_20060202-013.pdf)
/>
--------------------------------------------------
02.02.2006 - 18:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 708 X