[AA] Mauretanien: Aktualisierung Sicherheitshinweise
Mauretanien: Aktualisierung Sicherheitshinweise--1270011139387717
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Länderspezifischer Hinweis
Weltweiter Hinweis
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Besonders hoch ist die Gefahr von Anschlägen im Nahen und
Mittleren Osten, in Afghanistan, Indonesien und - wie zahlreiche
schwere Anschläge in der jüngsten Zeit gezeigt haben - auch in
Russland. Darüber hinaus besteht sie insbesondere in Regionen,
in denen bereits in der Vergangenheit Terroranschläge verübt
oder Terrororganisationen aufgedeckt wurden, in denen Terroristen
über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder in
denen Attentate mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen
vergleichsweise leicht verübt werden können. Eine Gefährdung
ist jedoch auch anderswo nicht auszuschließen, etwa in den USA,
oder den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.
Als vorrangige Ziele müssen weiterhin Orte mit
Symbolcharakter gelten. Dazu zählen religiöse
Versammlungsstätten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude,
Verkehrsinfrastrukturen (einschließlich Luft- , Bahn- und
Seeverkehr), Wirtschafts- und Tourismuszentren sowie Orte mit
großen Menschenansammlungen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb allen Reisenden
nachdrücklich sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes
Verhalten. Zum Beispiel sollten Reisende sich vor und während
einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem
Reiseland informieren, wachsam sein und verdächtige Vorgänge
(z.B. unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder
Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen
Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Es folgt der länderspezifische Hinweis:
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Stand: 08.02.2006 Unverändert gültig seit: 08.02.2006
Sicherheitshinweise
Vor dem Hintergrund der Kontroverse über die Veröffentlichung von Mohamed-Karrikaturen hat es in Nouakchott mehrere Demonstrationen gegeben. Europäische Bürger oder Botschaften sind nicht bedroht worden. Reisende sollten sich dennoch in diesen Wochen von derartigen Demonstrationen und größeren Menschenversammlungen fernhalten.
Am 3.8.2005 hat in Mauretanien ein unblutiger Putsch stattgefunden. Das Leben hat sich inzwischen normalisiert. Dennoch rät das Auswärtige Amt weiterhin, sich vor und während der Reise über die aktuelle Lage zu informieren.
Von Reisen in das Grenzgebiet zu Algerien und Mali wird dringend abgeraten. Die Sicherheitslage dort wird durch grenzüberschreitend operierende Banden erheblich gefährdet. Zwischen diesen Banden und Sicherheitskräften kann es zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommen. Pläne dieser Banden, westliche Ausländer zu entführen, können nicht ausgeschlossen werden. Eine österreichische Ärztin ist im November 2005 in Nema (im äußersten Osten des Landes) an den Folgen eines brutalen Raubüberfalls gestorben.
Die Einreise und Ausreise auf dem Landweg durch die Westsahara muss ausschließlich an der Küste bei Nouadhibou erfolgen (siehe Reisemerkblatt). Wegen nicht kenntlicher Minenfelder ist das Verlassen der Strassen bzw. ausgefahrener Pisten lebensgefährlich, insbesondere bei der Durchquerung des ca. 4 km breiten verminten Streifen Niemandslandes in Grenznähe.
Reisende mit eigenem Fahrzeug werden auf erhöhte Unfallgefahren hingewiesen, die von unbeleuchteten Fahrzeugen, Sandverwehungen sowie Strassen und Pisten überquerenden Kamelen, Eseln und Ziegen ausgehen. Auf Nachtfahrten sollte unbedingt verzichtet werden.
Die bisher nicht besonders ausgeprägte Kriminalität hat zugenommen. Es ist vereinzelt zu Überfällen auf Autos und Häuser gekommen.
Die Adresse der deutschen Botschaft in Mauretanien finden Sie hier.
erschienen: Mittwoch 08.02.06
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Das Auswärtige Amt rät dringend, auf Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung zu achten. Reisehinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt
verfügbaren und als vertrauenswürdig eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts.
Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit
sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann
nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich
und können sich rasch ändern. Verweise auf Reisehinweise in den
Geschäftsbedingungen von Reiseveranstaltern sind für das
Auswärtige Amt nicht verbindlich.
Gesetzliche Vorschriften eines Landes können sich ändern, ohne dass das
Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Kontaktaufnahme mit der
zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Referat 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000
Weitere Informationen finden Sie unter: : http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=4&land_id=108
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08.02.2006 - 18:01 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 78 X

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