[DLP] DIE LINKE.PDS: Jahreswirtschaftsbericht zwingt zu kraeftigen Lohnerhoehungen und Einfuehrung des gesetzlichen Mindestlohns
DIE LINKE.PDS: Jahreswirtschaftsbericht zwingt zu kraeftigen Lohnerhoehungen und Einfuehrung des gesetzlichen Mindestlohns#Die Linkspartei.PDS: Pressemitteilungen
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09. Februar 2006
Jahreswirtschaftsbericht zwingt zu kräftigen Lohnerhöhungen und Einführung
des gesetzlichen Mindestlohns
Die Analyse des jetzt durch die Bundesregierung vorgelegten
Jahreswirtschaftsberichts zeigt einen alarmierenden Absturz der
Arbeitseinkommen und eine skandalöse Zunahme der Gewinn- und
Vermögenseinkommen. Dazu erklärt Harald Werner, gewerkschaftspolitische
Sprecher der Linkspartei.PDS:
Die einzig richtige Schlussfolgerung sind kräftige Lohnzuwächse bei
den anstehenden Tarifrunden und die Einführung eines gesetzlichen
Mindestlohnes.
Die Bundesregierung prognostiziert zwar für das laufende
Wirtschaftsjahr eine Erhöhung des Volkseinkommens um 42 Milliarden
Euro, doch sollen nach deren Vorstellungen die abhängig Beschäftigten
davon nur zwei Milliarden erhalten.
Während für die Arbeitnehmereinkommen eine Zunahme von nur 0,2 Prozent
vorausgesagt wird, erwartet die Bundesregierung ein Wachstum der
Gewinn- und Vermögenseinkommen um 7,2 Prozent. Dabei befindet sich der
Anteil der Löhne und Gehälter am Volkseinkommen bereits seit fünf
Jahren auf einem dramatischen Sturzflug. Und das nicht nur im
Verhältnis zu den Profiten. Im vergangenen Jahr sanken die
Arbeitnehmerentgelte sogar absolut, nämlich um ein halbes Prozent,
während die Gewinn- und Vermögenseinkommen um 6,1 Prozent zulegten.
In der Öffentlichkeit ist wenig bekannt, dass das Siechtum der
Arbeitseinkommen die Arbeitslosen und Rentner noch mehr betrifft als
die Beschäftigten, weil das Zurückbleiben der Löhne hinter der
wirtschaftlichen Entwicklung die sozialen Sicherungssysteme
austrocknet. Deshalb verdienen die anstehenden Lohnkämpfe die
Unerstützung all derjenigen, die nicht von der Explosion der Gewinn-
und Vermögenseinkommen profitieren. Das Gleiche gilt auch für die
Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes, weil die Abnahme der
Arbeitseinkommen vor allem ein Ergebnis der zunehmenden Armutslöhne
ist.
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Pressemitteilungen der Linkspartei
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09.02.2006 - 10:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 62 X

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