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[BReg] Zukunft der Filmförderung in Europa


Zukunft der Filmförderung in EuropaPresse- und Informationsamt der Bundesregierung

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Pressemitteilung

Veröffentlicht am: 10.02.2006

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Zukunft der Filmförderung in Europa
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Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien,
Staatsminister Bernd Neumann, hat bei einem Treffen am (heutigen)
Freitag in Berlin mit dem französischen Kulturminister Renaud
Donnedieu de Vabres über Perspektiven der deutsch-französischen
Zusammenarbeit und die Zukunft der Filmförderung in Europa beraten.




Kulturstaatsminister Neumann betonte nach dem Treffen, in dem es unter
anderem um die Steigerung der Attraktivität für europäische
Produktionen in Deutschland ging: "Die Filmförderung kann sich
Frankreich zum Beispiel nehmen: Dort gibt es ein Bündel
unterschiedlichster Maßnahmen, die im Ergebnis sehr wirksam sind."

Auf einer anschließenden Podiumsdiskussion betonten beide Politiker,
dass die Zusammenarbeit gerade im Kulturbereich von breit gefächerten
Kontakten auf allen Ebenen abhinge. Die Rolle der Politik sei es,
möglichst günstige Voraussetzungen dafür zu schaffen. Gelungene
Bespiele für den intensiven Kulturaustausch seien die gemeinsame
Masterclass für Produzenten an der Filmakademie Ludwigsburg, das
Deutsch-Französischen Filmtreffen mit idealen Kontaktmöglichkeiten für
Filmschaffende, sowie der Minitraité, der die Anzahl von
Koproduktionen maßgeblich erhöht hat.

Für die weitere Verbesserung der Kooperation wurde vorgeschlagen, die
Vertriebsförderung zu optimieren, die strategische Partnerschaft mit
dem deutsch-französischen Fernsehsender ARTE auszubauen sowie eine
engere Zusammenarbeit mit den nationalen Fernsehveranstaltern in
Deutschland und Frankreich anzustreben.

Beide Minister äußerten zudem ihre Sorge, dass im Bereich der
öffentlichen Filmförderung die Spielräume für nationales Handeln durch
die Kompetenz der EU-Kommission für die Beihilfenkontrollpolitik
begrenzt werden könnte. Bernd Neumann sagte: "Erst landesspezifische
Regelungen machen eine nachhaltige Entwicklung des Filmsektors möglich
und sichern den Erhalt und die Filmkultur in Europa". Sie werden sich
deshalb gemeinsam bei der EU-Kommission dafür einsetzen, dass
nationale Regelungen EU-rechtlich weiter möglich sind.



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Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
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13.02.2006 - 18:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 67 X