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[AA] Afghanistan: Aktualisierung Reisewarnung


Afghanistan: Aktualisierung Reisewarnung--1270011139848152
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Länderspezifischer Hinweis
Weltweiter Hinweis

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Besonders hoch ist die Gefahr von Anschlägen im Nahen und
Mittleren Osten, in Afghanistan, Indonesien und - wie zahlreiche
schwere Anschläge in der jüngsten Zeit gezeigt haben - auch in
Russland. Darüber hinaus besteht sie insbesondere in Regionen,
in denen bereits in der Vergangenheit Terroranschläge verübt
oder Terrororganisationen aufgedeckt wurden, in denen Terroristen
über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder in
denen Attentate mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen
vergleichsweise leicht verübt werden können. Eine Gefährdung
ist jedoch auch anderswo nicht auszuschließen, etwa in den USA,
oder den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.
Als vorrangige Ziele müssen weiterhin Orte mit
Symbolcharakter gelten. Dazu zählen religiöse
Versammlungsstätten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude,
Verkehrsinfrastrukturen (einschließlich Luft- , Bahn- und
Seeverkehr), Wirtschafts- und Tourismuszentren sowie Orte mit
großen Menschenansammlungen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb allen Reisenden
nachdrücklich sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes
Verhalten. Zum Beispiel sollten Reisende sich vor und während
einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem
Reiseland informieren, wachsam sein und verdächtige Vorgänge
(z.B. unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder
Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen
Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.


Es folgt der länderspezifische Hinweis:





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Stand: 13.02.2006 Unverändert gültig seit: 08.02.2006



Reisewarnung

 
 
Vor Reisen nach Afghanistan wird dringend gewarnt.

Wer trotzdem reist, muss mit einer Gefährdung durch terroristische Anschläge rechnen. In der Hauptstadt Kabul kann es trotz Präsenz der Internationalen Schutztruppe zu Attentaten kommen. Nachts kommt es häufig zu Schießereien und Gewaltverbrechen. In Vororten und Seitenstraßen besteht auch tagsüber die Gefahr von Überfällen.

Im übrigen Land bestehen sogar noch höhere Sicherheitsrisiken. Die Sicherheitskräfte der Regierung sind nicht in der Lage, landesweit Ruhe und Ordnung zu gewährleisten. Insbesondere in südlichen und südöstlichen Provinzen kann es zu politisch motivierten Gewaltakten gegen Ausländer kommen. Auch in den Provinzen Kundus, Baghlan, Takhar und Badakhshan ist die Sicherheitslage angespannt. Bei Fahrten über die Stadtgrenzen von Kundus und Faisabad hinaus wird dringend empfohlen, vorab mit den dortigen Wiederaufbauteams (PRT= Provincial Reconstruction Team) Kontakt aufzunehmen.

Allen Deutschen vor Ort wird zu größtmöglicher Vorsicht geraten. Dieses gilt vor allem bei Überlandfahrten, die nach Möglichkeit nur in Begleitung bewaffneter afghanischer Wächter durchgeführt werden sollten. Es wird davor gewarnt, auf ungesicherten Plätzen zu übernachten.

In weiten Landesteilen besteht keine medizinische Versorgung. Malaria ist besonders im Süden des Landes verbreitet. In Kabul treten zunehmend Fälle von Cholera auf. Eine Impfprophylaxe ist derzeit nicht erforderlich. Ein wirksamer und sehr effektiver Schutz besteht im Vermeiden von Erregerkontakten. Dies erreicht man durch strikte Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene. Wichtigste Vorbeugemaßnahme: "Cook it, boil it, peel it or forget it!". Nie (!) Wasser unabgekocht trinken.

Hilfe für in Not geratene Deutsche kann die Botschaft nur in Kabul leisten. Die Telefonnummer der Botschaft in Kabul lautet


bei Anwahl aus Deutschland: 0093-20- 2101512/13/14/15
innerafghanisch: 020-2101512


Die Telefonnummer des Bereitschaftsdienstes lautet


bei Anwahl aus Deutschland: 0093-70-276607
innerafghanisch: 070-276607 oder 0799-883173


Die Botschaft kann auch über folgende deutsche Telefonnummer erreicht werden: 030/5000-7175-10 oder 01888/17-7175-10.


erschienen: Montag 13.02.06


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Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen
zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In
diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt
werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig
eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung
für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch
ändern. Die Entscheidung über die Reise und Ihre eigene Verantwortung können wir Ihnen nicht abnehmen. Gesetzliche
Vorschriften eines Landes können sich ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Kontaktaufnahme mit
der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen. Verweise auf Reise- und Sicherheitshinweise in den Geschäftsbedingungen von Reiseveranstaltern sind für das Auswärtige Amt nicht verbindlich.
Auswärtiges Amt
Bürgerservice
Referat 040
D-11013 Berlin
Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000







Weitere Informationen finden Sie unter: : http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=19&land_id=1 />

  

14.02.2006 - 10:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 69 X

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