[BMBF] BMBF-Pressemitteilung Nr. 037/2006: Europasgrößter Forschungscomputer geht in Jülich an den Start
BMBF-Pressemitteilung Nr. 037/2006: Europasgrößter Forschungscomputer geht in Jülich an den Start*06.03.2006* [Pressemitteilung 037/2006]
**Europas größter Forschungscomputer geht in Jülich an den Start**
Staatssekretär Rachel: "Wissenschaftliches Rechnen auf höchstem
Niveau" Europas leistungsstärkster Supercomputer ist im
Forschungszentrum Jülich in Betrieb gegangen. Der Großrechner JUBL
(Jülicher Blue Gene/L) hat eine Leistung von 46 Tera-Flops - das sind
46 Billionen Rechenschritte in der Sekunde. "Wissenschaftliches
Rechnen auf höchstem Niveau ist heute die Schlüsseltechnologie für
viele Aufgabenstellungen in der Forschung", sagte Thomas Rachel,
Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und
Forschung (BMBF), als er am Montag den Rechner feierlich in Betrieb
nahm. Das BMBF hat den Computer im Rahmen seiner institutionellen
Förderung zum Großteil finanziert: Das Forschungszentrum Jülich ist
Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft und wird zu 90 Prozent vom
Bund und zu 10 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen getragen.
"Moderne Forschung stützt sich neben Theorie und Experiment immer
mehr auf Simulationen mit Supercomputern", sagte Rachel. "Etliche
Forschungsgebiete sind auf entsprechende Rechenkapazitäten
angewiesen." Dazu zählten die Materialforschung, die Bioinformatik,
die Nanotechnologie und die Umweltforschung. "Das Forschungszentrum
Jülich hat seit 20 Jahren bewiesen, dass es im Höchstleistungsrechnen
weltweit eine Spitzenadresse ist", betonte der Staatssekretär. "Der
heutige Tag ist ein gutes Signal dafür, dass Jülich auch künftig ein
unentbehrliches Zentrum für wissenschaftliches Rechnen ist."
Der Höchstleistungsrechner JUBL ergänzt den Supercomputer JUMP, der
im Forschungszentrum Jülich {http://jumpdoc.fz-juelich.de/} vor zwei
Jahren seinen Betrieb aufnahm. Beide Geräte stammen von dem
Computerhersteller IBM. Der Rechner JUBL ist ein Beispiel für den
derzeit stattfindenden Paradigmenwechsel bei der Entwicklung von
Supercomputern. Die neuen Rechnerarchitekturen erzielen ihre
herausragende Leistung durch den parallelen Betrieb sehr vieler Strom
sparender Prozessoren auf allerkleinstem Raum.
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**Dokumente**
- **Druckversion
{http://www.bmbf.de/_media/press/pm_20060306-037.pdf} **
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07.03.2006 - 10:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 64 X

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