[AA] Malaysia: Aktualisierung Sicherheitshinweise
Malaysia: Aktualisierung Sicherheitshinweise--1270011141747553
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Länderspezifischer Hinweis
Weltweiter Hinweis
Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge besteht fort.
Besonders hoch ist die Gefahr von Anschlägen im Nahen und
Mittleren Osten, in Afghanistan, Indonesien und - wie zahlreiche
schwere Anschläge in der jüngsten Zeit gezeigt haben - auch in
Russland. Darüber hinaus besteht sie insbesondere in Regionen,
in denen bereits in der Vergangenheit Terroranschläge verübt
oder Terrororganisationen aufgedeckt wurden, in denen Terroristen
über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen oder in
denen Attentate mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen
vergleichsweise leicht verübt werden können. Eine Gefährdung
ist jedoch auch anderswo nicht auszuschließen, etwa in den USA,
oder den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.
Als vorrangige Ziele müssen weiterhin Orte mit
Symbolcharakter gelten. Dazu zählen religiöse
Versammlungsstätten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude,
Verkehrsinfrastrukturen (einschließlich Luft- , Bahn- und
Seeverkehr), Wirtschafts- und Tourismuszentren sowie Orte mit
großen Menschenansammlungen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt deshalb allen Reisenden
nachdrücklich sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes
Verhalten. Zum Beispiel sollten Reisende sich vor und während
einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in Ihrem
Reiseland informieren, wachsam sein und verdächtige Vorgänge
(z.B. unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder
Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen
Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.
Es folgt der länderspezifische Hinweis:
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Stand: 07.03.2006 Unverändert gültig seit: 07.03.2006
Sicherheitshinweise
In den zu den Philippinen grenznah gelegenen Küsten- und Inselgebieten besteht das Risiko von Überfällen, Entführungen und Geiselnahmen durch bewaffnete Gewalttäter aus den südlichen Philippinen.
Es liegen Informationen vor, dass einzelne Ferien- und Tauchresorts an der Küste Sabahs zur Vorbereitung von Entführungen ausgespäht wurden. Von Reisen an die Küste Sabahs sowie auf die vorgelagerten Inseln in der Region Kudat bis Tawau wird daher dringend abgeraten.
Bei dem Besuch von Naturparks ist die Begleitung durch ortskundige geprüfte Begleiter empfehlenswert, da die Ausschilderung bei Dschungelpfaden oft unzureichend ist.
Bei Benutzung von Fähr- und Ausflugsbooten insbesondere im Landesinneren wird zu Vorsicht geraten. Reisende sollten sich über Sicherheits- und Rettungseinrichtungen an Bord und die Seetüchtigkeit des Schiffes informieren. Die Schifffahrt in den Gewässern um Malaysia (insbesondere Straße von Malakka) wird durch Piraterie gefährdet.
Im ganzen Jahr 2005 ist es in Malaysia zu Denguefieber-Infektionen gekommen. Immer wieder gibt es auch weiter in einzelnen Gebieten, v.a. auf der malaiischen Halbinsel, vereinzelte Krankheitsfälle. Impfschutz ist nicht möglich. Als Vorsorgemaßnahme wird ein möglichst effizienter Schutz gegen Insektenstiche empfohlen. Zu gesundheitlichen Vorsorgemaßnahmen wird auf die medizinischen Hinweise zu Malaysia hingewiesen.
erschienen: Dienstag 07.03.06
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Das Auswärtige Amt rät dringend, die in den Reise- und Sicherheitshinweisen enthaltenen Empfehlungen
zu beachten sowie einen Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung abzuschließen. In
diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass Ihnen Kosten für erforderlich werdende Hilfsmaßnahmen in Rechnung gestellt
werden. Dies sieht das Konsulargesetz vor.
Reise- und Sicherheitshinweise beruhen auf den zum angegebenen Zeitpunkt verfügbaren und als vertrauenswürdig
eingeschätzten Informationen des Auswärtigen Amts. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit sowie eine Haftung
für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden. Gefahrenlagen sind oft unübersichtlich und können sich rasch
ändern. Die Entscheidung über die Reise und Ihre eigene Verantwortung können wir Ihnen nicht abnehmen. Gesetzliche
Vorschriften eines Landes können sich ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon unterrichtet wird. Kontaktaufnahme mit
der zuständigen diplomatischen oder konsularischen Vertretung des Landes wird im Zweifelsfall empfohlen. Verweise auf Reise- und Sicherheitshinweise in den Geschäftsbedingungen von Reiseveranstaltern sind für das Auswärtige Amt nicht verbindlich.
Auswärtiges Amt
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Tel.: (030) 5000-2000
Fax: (030) 5000-51000
Weitere Informationen finden Sie unter: : http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=4&land_id=102
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07.03.2006 - 18:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 79 X

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