[BMWi] Glos begrüßt Veröffentlichung des Grünbuchs
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Pressemitteilung
Glos begrüßt Veröffentlichung des Grünbuchs
Datum: 8.3.2006
Die EU-Kommission hat heute ihr Grünbuch "Eine europäische Strategie für eine sichere, wettbewerbsfähige und nachhaltige Energie für Europa" vorgelegt. Damit reagiert sie auf die europäische Debatte zur Energiepolitik, welche sich nach dem russisch-ukrainischen Gasstreit zum Jahreswechsel intensiviert hat. Die Kommission schlägt eine gemeinsame Strategie der EU und der EU-Mitgliedsstaaten vor, um der zunehmenden Abhängigkeit von Erdöl- und Erdgaseinfuhren entgegenzuwirken. Dabei geht es auf der einen Seite um EU-interne Maßnahmen wie die Vollendung des Energie-Binnenmarkts, die Verbesserung des Investitionsklimas für Energieinfrastruktur und die Erhöhung der Energieeffizienz. Auf der anderen Seite strebt die EU-Kommission kohärente Energieaußenbeziehungen zu wichtigen Förderregionen und Verbraucherländern wie z.B. Russland, dem kaspischen Raum, Indien und China an.Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Michael Glos: "Die Herausforderungen in der Energiepolitik sind enorm. Ich begrüße sehr, dass mit dem Grünbuch der Kommission die energiepolitische Diskussion in Europa an Intensität zunehmen wird. Was wir jetzt brauchen, ist ein sachlicher Diskurs über den optimalen Energiemix für Europa. Dabei müssen wir die regenerativen Energien stärker nutzen. Die Kernenergie sollte auch weiterhin als Brücke zwischen fossilen und erneuerbaren Energien gesehen werden.Die deutsche Ratspräsidentschaft 2007 wird - aufbauend auf den Überlegungen des Grünbuchs - ein Konzept vorlegen, wie gemeinsame energiepolitische Ziele in Europa gestärkt werden können. Die Sicherung einer preisgünstigen Energieversorgung ist angesichts der global wachsenden Konkurrenz eine Schlüsselfrage für die Wettbewerbsfähigkeit Europas. Denn wenn wir in Europa höhere Energiekosten haben als anderswo, dann gehen uns Arbeitsplätze verloren. Deshalb kommt der Diskussion über die Konsequenzen des Grünbuchs eine besondere Bedeutung für Europa zu."
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08.03.2006 - 18:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 973 X

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