[SPD-BT] Arbeitgeber und Verbaende begruessen bessere steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuung
Arbeitgeber und Verbaende begruessen bessere steuerliche Absetzbarkeit der Kinderbetreuung08. Maerz 2006 - 180
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende
AG Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Arbeitgeber und Verbaende begruessen bessere steuerliche
Absetzbarkeit der Kinderbetreuung
Zur heutigen Anhoerung zum Gesetzentwurf zur Foerderung von mehr
Wachstum und Beschaeftigung erklaeren die stellvertretende
Fraktionsvorsitzende, Nicolette Kressl, und die
familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion,
Christel Humme:
Arbeitgeber und Verbaende sehen in der Verbesserung der
steuerlichen Absetzbarkeit der Kinderbetreuung einen wichtigen
Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Erstmals werden berufsbedingte Betreuungskosten anderen
berufsbedingten Ausgaben gleichgestellt.
Zahlreiche Sachverstaendige begruessen die Verbesserungen
gegenueber dem Genshagener Beschluss des Bundeskabinetts. Der
Sockelbetrag von 1.000 Euro ist vom Tisch. Das ist eine
deutliche Verbesserung, die Alleinerziehenden und Elternpaaren
mit kleineren Einkommen zu Gute kommt. Alleinerziehende und
Paare, bei denen beide Partner erwerbstaetig sind, koennen ihre
Kinderbetreuungskosten vom ersten Euro an zu zwei Dritteln
steuerlich geltend machen.
Die Verbesserung der steuerlichen Beruecksichtigung von
Kinderbetreuungskosten ist eine gute Regelung fuer alle
Familien. Sie sind die Gewinner, denn sie zahlen bereits von
diesem Jahr an insgesamt 460 Millionen Euro weniger Steuern.
Die Verbesserung der Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten
ist aber nur ein Baustein unserer Familienpolitik: Insgesamt
setzen wir auf einen umfassenden Mix aus Infrastruktur, Zeit und
Geld fuer Familien:
- Auf einen flaechendeckenden, bedarfsgerechten Ausbau und eine
bessere Qualitaet der Bildungs- und Betreuungsangebote, den wir
mit unserem Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG) bereits in der
letzten Wahlperiode erfolgreich auf den Weg gebracht haben.
- Auf finanzielle Hilfen fuer Familien, die - wie das Elterngeld
oder der Kinderzuschlag - auch auf eine bessere Vereinbarkeit
von Familie und Beruf hin ausgerichtet sind.
- Auf den Einsatz fuer eine familienfreundliche Arbeitswelt, den
wir als SPD - allen voran Renate Schmidt - mit starken Partnern
aus Wirtschaft, Verbaenden und lokaler Politik in der "Allianz
fuer die Familie" und vielen "Lokalen Buendnissen" vor Ort
organisiert haben.
All diese Vorhaben sind Markenzeichen unserer
sozialdemokratischen Politik.
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08.03.2006 - 18:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 97 X

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