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[BReg] Startschuss für Hauptstadtflughafen


Startschuss für HauptstadtflughafenPresse- und Informationsamt der Bundesregierung

"REGIERUNGonline" - Wissen aus erster Hand

Artikel

Veröffentlicht am: 16.03.2006

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Verkehr
Startschuss für Hauptstadtflughafen
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In Berlin entsteht eine neue Drehscheibe für den nationalen und
internationalen Flugverkehr. Das Bundesverwaltungsgericht hat in
letzter Instanz entschieden: Der Flughafen Berlin-Schönefeld darf
ausgebaut werden.


Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte, dass "der Weg für einen
modernen, international leistungsfähigen Flughafen in Berlin" nun frei
sei. 

"Der neue BBI ist für die wirtschaftliche Entwicklung der Region
Berlin-Brandenburg und für die Bundeshauptstadt von großer Bedeutung",
sagte Merkel. BBI ist das internationale Kürzel für den neuen
Flughafen und steht für Berlin-Brandenburg International.

Mit den Auflagen für den Lärmschutz würden auch die berechtigten
Interessen der Bevölkerung berücksichtigt, sagte die Kanzlerin.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee wies auf die wirtschafts-
und arbeitsmarktpolitische Bedeutung des geplanten Großflughafens hin.

Auflagen gegen Fluglärm

 

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Genehmigung an strenge Auflagen
geknüpft.

So gilt für den neuen Flughafen ein Nachtflugverbot von 0 Uhr bis 5
Uhr. Der Lärmschutz muss verbessert werden.

Zudem muss das Land Brandenburg neu darüber entscheiden, in welchen
Wohngebieten Grundstückseigentümer entschädigt werden.

Drittgrößter Flughafen Deutschlands

<http://www.bundesregierung.de/Bild/large_975208/bild.jpg>

Foto: Berlin Airports
Der alte Flughafen in Schönefeld

Nach der Entscheidung des Gerichts ist der Weg frei für den
drittgrößten deutschen Flughafen. "BBI" soll im Südosten der
Bundeshauptstadt bis 2011 entstehen. Geplant wird für eine
Jahreskapazität von 22 Millionen Passagieren. Die innerstädtischen
Flughäfen Tegel (TXL) und Tempelhof (THF) sollen geschlossen werden.

Zwei Start- und Landebahnen und vier Terminals sind geplant. Die
Baukosten werden auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt. Hinzu kommen
fast 500 Millionen Euro für die Verkehrsanbindung.

Rund 40.000 Arbeitsplätze sollen in der Region entstehen.


Seit 1994 ist der Ausbau der Flughafens Berlin-Schönefeld (SXF)
geplant. Zehn Jahre später stand 2004 der Planfeststellungsbeschluss.
Mehr als 4.000 Anwohner klagten gegen diesen Beschluss und forderten
einen Standort weiter außerhalb Berlins. Im April 2005 wurde
ein gerichtlicher Baustopp für den Großflughafen verhängt. Dieser
hat zunächst weiterhin Bestand, da Eilverfahren anderer Gerichte noch
nicht abgeschlossen sind.



 


KONTEXT

>> Das Projekt: Demonstration als Film
<http://www.berlin-airport.de/bbi/rubDeutsch/rubProjekt/rubBBI_der_Film/index.html>


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16.03.2006 - 18:00 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 219 X