anzeige [x]

 Artikel online: 54.962
 Redakteure registriert: 2.666
 Gesamtreichweite (Artikelaufrufe): 10.452.940

[BMFSFJ] Kongress "Kindertagespflege in Deutschland - im Dialog mit europäischen Nachbarn"


Kongress "Kindertagespflege in Deutschland - im Dialog mit europäischen Nachbarn"BMFSFJ Internetredaktion

Pressemitteilung Nr. 21/2006
Veröffentlicht am 16.03.2006
Thema: Kinder und Jugend

 

Kongress "Kindertagespflege in Deutschland - im Dialog mit europäischen Nachbarn"

Bundesministerin Ursula von der Leyen: "Gute Kinderbetreuung ist ein wichtiger
Schlüssel zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie"

"Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine Grundvoraussetzung
dafür, dass in Deutschland wieder mehr Kinder geboren werden. Dabei kommt der
Kinderbetreuung und damit auch der Kindertagespflege eine Schlüsselrolle zu. Auf
diesem Gebiet können wir viel von erfolgreichen Nachbarländern lernen", sagt
Ursula von der Leyen zum Auftakt des vom Bundesministerium für Familie, Senioren,
Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Tagesmütter Bundesverband e.V. (TMBV)
veranstalten Kongress "Kindertagespflege in Deutschland - im Dialog mit
europäischen Nachbarn" am 16. und 17. März. Die Tagung im Hauptgebäude der
Universität Hamburg bringt Verantwortliche aus Bund, Länder und Kommunen,
Verbänden, Wissenschaft und  Wirtschaft zusammen. Das Bundesfamilienministerium
ist durch Staatssekretär Gerd Hoofe vertreten. Ein besonderer Fokus gilt dabei
dem Blick über die Landesgrenzen: Neben der schwedischen Staatssekretärin Agneta
Karlsson geben Gäste aus Dänemark, Belgien, Österreich, Schottland und den
Niederlande Einblick in ihre Arbeit und neue Anregungen für die Kindertagespflege
in Deutschland.

"In anderen Ländern wird es längst als selbstverständlich angesehen, dass Eltern,
Mütter wie Väter, den Lebensunterhalt für die Familien verdienen. Dort gibt es
häufig schon die breite und qualitativ hochwertige Infrastruktur für
Kinderbetreuung, die wir nun auch in Deutschland anstreben. Der Bund unterstützt
die Länder und Kommunen beim Ausbau entsprechender Angebote für Kinder unter drei
Jahren durch jährliche Entlastungen der Kommunen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro.
Ungefähr ein Drittel der neuen Plätze sollen in der Kindertagespflege entstehen.
Die Impulse und Ideen aus Hamburg können dabei wertvolle Hilfe leisten", sagt
Ursula von der Leyen.

Der Bund steht Ländern und Kommunen im Rahmen seiner Zuständigkeit mit einem
ganzen Bündel an Maßnahmen zur Seite. Seit heute gibt es im Internet ein
Online-Handbuch des Bundesfamilienministeriums zur Kindertagespflege
(www.handbuch-kindertagespflege.de <http://www.handbuch-kindertagespflege.de>).
Es liefert Informationen und viele gute Praxisbeispiele für Kommunen, Betriebe,
Jobcenter und Wohlfahrtsverbände, die Kindertagespflege auf- und ausbauen wollen.
Außerdem finden sich dort wertvolle Tipps für Eltern sowie Tagesmütter
und -väter. Vor allem aber wird der Bund für die Qualifizierung der Tagesmütter
Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds zur Verfügung stellen. Mit der
Verbesserung der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten für alle
Familien investiert der Bund gezielt 460 Millionen Euro pro Jahr in private
Haushalte als Arbeitgeber. "Dahinter steht der Gedanke: Familie schafft
Arbeitsplätze. Gerade für die Kindertagespflege in der Familie eröffnen sich hier
ganz neue Chancen. Jetzt lohnt es sich für mehr Eltern, eine Tagesmutter zu
beschäftigen. Junge Mütter und Väter, die ihr Kind gut betreut wissen, haben den
Kopf frei für ihren Beruf. Damit wird Kindertagespflege auch für Unternehmen
interessant, die diese Betreuungsform aktiv fördern wollen, etwa durch die
Unterstützung von Tagesmüttervereinen", erläutert Ursula von der Leyen.

Weitere Informationen zum Thema finden sich auf folgender Internetseite:
www.handbuch-kindertagespflege.de <http://www.handbuch-kindertagespflege.de>

 

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: poststellebmfsfj.de <mailto:poststellebmfsfj.de>
Internet: http://www.bmfsfj.de <http://www.bmfsfj.de>

Servicetelefon: 01801 90 70 50
Wann können Sie anrufen?
montags bis donnerstags von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr

  

16.03.2006 - 18:01 Quelle: news-on-web.de | Gelesen: 374 X