anzeige [x]

 Artikel online: 54.961
 Redakteure registriert: 2.666
 Gesamtreichweite (Artikelaufrufe): 10.452.519

Reservistenverband als Lobbyist: Sicherheitspolitische Experten der CSU legen politisches Bekenntnis für Reservisten ab.


vergrößern

Bayreuth/Regensburg/Berlin. „Reservisten als Aktive Bürger der Gesellschaft anerkennen, fordern und fördern.“ Einstimmig sprachen sich am 8.Juli 2006 über 90 Delegierte des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik (kurz: ASP) der CSU für den von Kai Petersen, Mitglied im Landesvorstand vom Reservistenverband Bayern, formulierten Antrag aus. Die politischen Leitlinien definieren erstmalig den neuen gleichberechtigten Rollen-Trias von Reservisten als Ehemalige, Ehrenamtliche und Wehrübende und leitet notwendige bundespolitisch durchzusetzende Rahmenbedingungen ab.

Leitthema der diesjährigen Landesversammlung waren die „Nationale Triebkräfte in der globalisierten Welt“. Der Parlamentarische Verteidigungs-Staatssekretär und ASP-Vorsitzende Christian Schmidt diskutierte unter Leitung des Chefredakteurs von „Loyal“, Rüdiger Moniac, mit politischen Kollegen aus dem Deutschen Bundestag und Europa-parlament über mögliche Antworten auf Terrorismus und Globalisierung, Migration, Seuchenbekämpfung und die Sicherung der Energieversorgung. Denn moderne Sicherheitspolitik umfasse längst nicht mehr nur die „klassische“ Verteidigungspolitik. Nationale Interessen bestimmten immer auch Tendenzen der internationalen Politik – ergänzt durch gemeinsame europäische und transatlantische Interessen, die es zu wahren gelte.

„Jeder 10. Bürger in Deutschland ist Reservist. Sicherheitspolitische „Insider“ wissen um das Engagement dieser Männer und Frauen als Ehemalige, Ehrenamtliche bzw. Wehrübende. In der öffentlichen Diskussion um Weißbuch und die künftigen Richtlinien der Außen- und Sicherheitspolitik gehören unsere Bedürfnisse und Erwartungen als kompetente Multiplikatoren, Mittler und Leistungsträger auf die politische Agenda.“ begründete der Initiator aus dem Fachausschuss Sicherheitspolitik-Bundeswehr seine Erwartungen an die Abgeordneten im Deutschen Bundestag in Berlin.
In der aktuellen Diskussion um die sicherheitspolitische Standortbestimmung im Weißbuch der Bundesregierung und im Meinungsbildungsprozess um das künftige Grundsatzprogramm bekennt sich mit der CSU erstmalig eine Regierungspartei zur neu definierten Bedeutung von Reservisten und diskutiert mögliche und notwendige soziale, finanzielle und gesundheitliche Rahmenbedingungen der „Doppelten Berufstätigen in Zivil und Uniform“, die nur in der Politik gestaltet werden können. Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverteidigungs-ministerium Christian Schmidt, MdB, versprach sich für die Interessen aller Reservisten auch künftig einzusetzen.

„Ich sehe das Votum ganz unideologisch. Entscheidend ist, dass über acht Millionen Reservisten in Deutschland Gesicht und Stimme innerhalb der Gesellschaft bekommen. Und diese Anerkennung und Sichtbarkeit erfolgreich bei Politikern und Abgeordneten zu etablieren, das ist ein erster wichtiger Schritt.“ freute sich Petersen nach Aussprache und Zustimmung durch die Delegiertenversammlung.

Link „Reservisten als Aktive Bürger der Gesellschaft anerkennen, fordern und fördern“: http://www.reservistenverband.de/lg_bayern/BY27714.php


Quelle: VdRBw e.V. Reservistenverband Bayern / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: VdRBw e.V. Reservistenverband Bayern
Name: Kai Petersen
Straße: Bajuwarenstraße 1/ Geb. 4
Stadt: - 93053 Regensburg
 
 
Telefon: 0941-29086-0
 
WWW: www.reservistenverband.de/lg_bayern
E-Mail:

18.07.2006 - 11:47 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 826 X