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Süßes Geschenk am Jahresende – Weihnachtsgeld ist eine Form der Mitarbeitermotivation


Bonn/Köln – Viele Deutsche wünschen sich zu Weihnachten Geld. Da kommt diese Nachrichte gerade richtig: Nach einer Studie des WSI-Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung http://www.boeckler.de bekommen in diesem Jahr fast 70 Prozent aller Arbeitnehmer Weihnachtsgeld. Die höchsten Zahlungen dürfen Angestellte des Bankgewerbes und der Süßwarenindustrie erwarten. Kein Weihnachtsgeld bekommen die Beschäftigten im Gebäudereinigerhandwerk und im Bauhauptgewerbe Ost, schreibt Spiegel-Online http://www.spiegel.de.

„Es gibt natürlich Unterschiede bei der Höhe des Weihnachtsgeldes. So erhalten die Angestellten im Bankgewerbe und in der Süßwarenindustrie im Normalfall 100 Prozent eines Monatseinkommens. In anderen Branchen beträgt die Sonderzahlung vielleicht 80 oder 90 Prozent. Doch auf einzelne Prozentpunkte kommt es auch nicht an. Wichtig ist die Signalwirkung: Mit der Zahlung von Weihnachtsgeld macht der Arbeitgeber deutlich, dass er die Tätigkeit der eigenen Mitarbeiter wertschätzt, sie weiter an das Unternehmen binden will und mit etwas mehr Geld zu noch mehr Leistung motivieren will. Wenn dann die Geschenke für die Ehefrau oder die Kinder ein wenig größer ausfallen als im Vorjahr, ist das ein schöner Nebeneffekt für Millionen von Arbeitnehmerhaushalten“, kommentiert der Vergütungsexperte Marc Emde, Mitglied der Geschäftsführung der Kirch Personalberatung http://www.kirchconsult.de in Köln. Aber auch die Nichtzahlung von Weihnachtsgeld sei ein Signal: „Wenn ein Unternehmen in einer existenziellen Krise steckt, müssen Sonderzahlungen selbstverständlich entfallen. Doch wenn es einem Unternehmen gut geht, und man trotzdem nicht zahlt, signalisiert man seinen Mitarbeitern: So viel seid Ihr mir nun auch wieder nicht wert.“



Quelle: medienbüro.sohn / pressbot.net

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15.11.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 313 X