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Grüße zum anstehenden islamischen Opferfest: Eine höfliche Geste an muslimische Geschäftspartner


Das Opferfest (arab. ayd ul-adh,a, türk. kurban bayramı;) ist nicht nur das wichtigste Fest im Islam, sondern auch Höhepunkt des Hadsch (Wallfahrt nach Mekka). Am letzten Tag der Wallfahrt opfern Muslime auf der ganzen Welt, die finanziell dazu in der Lage sind, ein Schaf. Hintergrund ist die im Koran erzählte Geschichte von Ibrahim/Abraham.

2007 fällt dieser islamische Festtag in unmittelbare Nähe des Weihnachtsfests: am 20.12.2007 feiern Muslime weltweit den Abschluss der Wallfahrt. Der Tag ändert sich von Jahr zu Jahr, da der islamische Kalender ein Mondkalender ist, der sich gegenüber dem in Deutschland gültigen gregorianischen Jahreskalender verschiebt.

Das Opferfest bietet eine Gelegenheit, mit einer höflichen Geste Beziehungen zu muslimischen Geschäftspartnern zu knüpfen oder zu verfestigen. Dazu ist kein großer Aufwand nötig: ein Brief oder eine mail sind ausreichend. Eine weitere Möglichkeit bietet das Internet – hier gibt es zahlreiche E-Cards zum muslimischen Feiertag, die versandt werden können. Sie bieten eine interessante Alternative — nicht nur wegen des geringen Arbeits– und Kostenaufwands, sondern auch, weil sie in einem passenden Stil mit entsprechenden Segenssprüchen gehalten sind. Bei arabischen Muslimen ist der Gruß „ayd mubarak“ (gesegnetes Fest) in arabischer Schrift üblich, während auf türkischen Grußkarten zumeist „kurban bayraminiz kutlu olsun“ (Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Opferfest) zu finden ist.

In der islamischen Welt ist der Versandt von Weihnachtsgrüßen unbekannt, dagegen wird ein Gruß zu den islamischen Festtagen (dem Opferfest, dem „Zuckerfest“ am Ende des Ramadan und der Geburtstag des Propheten) auch von säkularen muslimischen Geschäftspartnern durchaus geschätzt.

Das Opferfest erinnert an die Geschichte des Propheten Ibrahim/Abraham, dem von Gott befohlen wird, seinen Sohn zu opfern. Im Gegensatz zur biblischen Erzählung sollte allerdings nach islamischer Überlieferung Ismail und nicht Isaak geopfert werden. Wie in der biblischen Geschichte hinderte Gott Ibrahim/Abraham zuletzt am Opfer. Vater und Sohn opferten zum Dank einen Widder, dessen Fleisch sie unter den Armen verteilten, so der Koran. Muslime opfern im Gedenken des Gehorsam Ibrahims/Abrahams und der Barmherzigkeit Gottes ein Tier und teilen das Fleisch mit Verwandten, Freunden und Armen.


Quelle: imap / pressbot.net

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13.12.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 239 X