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Warnungen der Wirtschaft haben Wirkung gezeigt – BVMW-Präsident Ohoven hält Kompromiss zum Investivlohn für vernünftig


Bonn/Berlin - „Der Kompromiss der Regierungskoalition zur Beteiligung von Mitarbeitern am Unternehmen ist ein vernünftiger und vergleichsweise unbürokratischer Weg. Offenbar haben die Warnungen der Wirtschaft vor einer zentralistischen Fondslösung Wirkung gezeigt." Das erklärte der Präsident des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) http://www.bvmw.de, Mario Ohoven, zu den heute bekannt gewordenen Eckpunkten der Koalitionsarbeitsgruppe.

Er hoffe, so der Mittelstandspräsident weiter, dass damit der überbürokratische Deutschlandfonds vom Tisch sei. Dieses von Kurt Beck im vergangenen Sommer vorgeschlagene Modell sah einen zentralen Fonds vor, in den die Arbeitnehmer einzahlen, und der sich dann indirekt an ihren Unternehmen beteiligen sollte. Der BVMW und andere Wirtschaftsverbände hatten im Gegensatz dazu eine direkte Beteiligung der Beschäftigten am eigenen Betrieb gefordert.

In Deutschland sind nur etwa acht Prozent der Arbeitnehmer am Unternehmen beteiligt. Insgesamt machen lediglich knapp 4.000 Betriebe ihren Mitarbeitern entsprechende Angebote. „Wir haben beim Investivlohn im EU-Vergleich noch großen Nachholbedarf", so Ohoven. Er sei aber zuversichtlich, dass die geplante steuerliche Förderung beim Erwerb von Kapitalanteilen am eigenen Betrieb wie eine Initialzündung wirken werde.


Quelle: medienbüro.sohn / pressbot.net

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18.04.2008 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 269 X