Deutschland unterstützt Humanitäre Hilfsmaßnahmen in der Erdbebenregion Kaschmir
19.10.05 - Unmittelbar nach dem Erdbeben in Pakistan und Indien hat die Bundesregierung die betroffenen Staaten Ihrer vollen Unterstützung versichert und Hilfe angeboten. Deutschland hat bisher Mittel in Höhe von über 16,2 mio EUR bereitgestellt (Stand 19.10.).
Die Höhe der Mittel, die aus der Humanitären Hilfe des Auswärtigen Amtes bereitgestellt worden sind, beträgt die 5,6 Mio EUR. Zudem hat die Bundesregierung aus dem Etat des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 10,6 mio EUR Wiederaufbauhilfe zur Verfügung gestellt.
In Reaktion auf deren Hilfsaufruf ("Flash Appeal", 11.10.) fließt ein Teil der Humanitären Hilfe (3,25 Mio EUR) den Vereinten Nationen zu. Diese Mittel werden schwerpunktmäßig in den Bereichen Unterbringung und Gesundheit eingesetzt.
Die Europäische Union (EU) hat ihrerseits bisher 13,6 Mio EUR für medizinische Nothilfe, Notunterkünfte Nahrungsmittel und Haushaltsgegenstänge bereitgestellt. Hieran trägt Deutschland einen Anteil von über 20%.
Die deutsche Humanitäre Hilfe wird vom Arbeitsstab Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt koordiniert und besteht aus vier Säulen: 1. Das Technische Hilfswerk (THW) konzentriert sich auf Ortung, Bergung und Wasserversorgung, 2. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) setzt ihren Schwerpunkt bei medizinischer Versorgung und sonstigen Hilfsgütern,3. Die Bundeswehr beteiligt sich, auch im Rahmen der NATO, an der Humanitären Hilfe und hat Ärzteteams entsandt, führt Versorgungsflüge durch und unterstützt mit zwei Transporthubschraubern Rettungs- und Hilfseinsätze,4. Diese Struktur wird ergänzt um Hilfslieferungen und - maßnahmen einer Vielzahl anderer deutscher Nichtregierungsorganisationen, die zum Teil bereits vor Ort ansässig sind und die mit großem Einsatz Nothilfemaßnahmen betreiben. Sie werden ebenfalls zum Teil aus Mitteln der Humanitären Hilfe des Auswärtigen Amtes unterstützt.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/ausgabe_archiv?archiv_id=7725
Das Internetangebot des Auswärtigen Amts: www.auswaertiges-amt.de Internetredaktion des Auswärtigen AmtsTelefon: 030-5000-2858E-Mail: Internetredaktion Pressemitteilungen, Reden und Interviews: http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/infoservice/index_html
Quelle: AUSWÄRTIGES AMT / pressrelations.de
20.10.2005 - 10:13 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 225 X
Vorherige Artikel
Auswärtiges Amt veranstaltet VN-Konferenz zum Thema "Menschenrecht auf Wasser" (21.-22. Oktober 2005)
Mittwoch 19.10.05 - Zu Beginn der VN-Dekade "Water for Life" veranstaltet das Auswärtige Amt gemeinsam mit dem Büro der Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen in di
GRÜNE: Clement soll sich entschuldigen- "Abzocker-Report" aus dem Verkehr ziehen
Anlässlich des Reports des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit über "Abzocke und Selbstbedienung im Sozialstaat" erklärt der Abgeordnete, Marcus Bocklet, Experte von B&U
Glückwunschschreiben an den Ministerpräsidenten des Königreichs Norwegen
Bundeskanzler Gerhard Schröder sandte dem Ministerpräsidenten des Königreichs Norwegen, Jens Stoltenberg, folgendes GlückwunschschreibenSehr geehrter Herr Ministerpräsident,
Nächste Artikel
EU-Kommissar Piebalgs und Staatssekretär Adamowitsch eröffnen "Europäisches Fossile Brennstoffe Forum" in Berlin
19.10.2005 - Die Europäische Kommission veranstaltet am 19./20. Oktober 2005 im Konferenzzentrum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit das "Europäische Fossile Brennstoffe Fo
Genossenschaften werden europäisch
Berlin, 19. Oktober 2005 - Das Bundesjustizministerium hat heute den Referentenentwurf zur Reform des Genossenschaftsrechts den Bundesministerien, Ländern und Verbänden zur Stellungnahme z
Grubenwehr-Ehrenzeichen in Gold und Silber verliehen
19.10.2005 - Zwölf Grubenwehr-Ehrenzeichen in Gold und ein Grubenwehr-Ehrenzeichen in Silber verlieh der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklen
STADLER: Keine Bundeswehreinsätze im Inneren
BERLIN, 19.10.2005 - Zu den Verhandlungen der CDU/CSU und SPD über den Einsatz der Bundeswehr im Inneren erklärt der Innenpolitiker der FDP-Bundestagsfraktion, Max STADLER: Die FDP wird e
Letzte Chance für preisgünstigen Reisepass ohne Biometriechip bis 31. Oktober 2005
Sputen muss sich jetzt, wer bei seinem neuen Reispass 23 Euro sparen, auf dem Passfoto lächen und ohne per Funk auslesbaren Fingerabdruck im Passchip die nächsten 10 Jahre leben will. Viele