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SPD: Ahmedinedschads Entgleisungen provozieren die Weltoeffentlichkeit




27. Oktober 2005 - Zu den israelfeindlichen Aeusserungen des iranischen Praesidenten Achmadinedschad erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Gernot Erler:

Die SPD-Bundestagsfraktion missbilligt aufs Schaerfste die Rede und den Geist, der aus den Angriffen des iranischen Praesidenten spricht. Diese empoerenden Aeusserungen koennen weder als Ausrutscher, noch als zu vernachlaessigende verspaetete Revolutionsrhetorik abgetan werden. Die Rede Achmedinedschads offenbart eine Geisteshaltung, die dem friedlichen Zusammenleben der Voelker widerspricht, die Gewalt predigt, Terrorismus foerdert und die dadurch als eine Bedrohung der nahoestlichen Stabilitaet gewertet werden muss.

Nicht nur Deutschland, das sich in einer besonderen Verantwortung gegenueber Israel sieht, sondern die gesamte Weltgemeinschaft wird diese Politik zurueckweisen.

Praesident Achmedinedschad hat Befuerchtungen, dass durch seine Wahl die vorsichtige politische Oeffnung Irans gebremst werde, mit dieser Rede noch weit uebertroffen. Mit derartiger Rhetorik katapultiert er Iran in eine Position, die nur in Isolierung enden kann. Die SPD ist der festen Ueberzeugung, dass dies den Interessen des iranischen Volkes fundamental zuwiderlaeuft.

© 2005 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de



Quelle: SPD / pressrelations.de

27.10.2005 - 18:01 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 211 X