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Weiss fordert mehr Sensibilität im Umgang mit Weltkulturerbestätten




Kulturstaatsministerin Christina Weiss hat einen verantwortungsvolleren und sensibleren Umgang mit den UNESCO-Weltkulturerbestätten in Deutschland gefordert.

Auch das Umfeld und die Umgebung der einzigartigen und geadelten Kulturdenkmäler müsse von den zuständigen Bundesländern und Kommunen berücksichtigt werden. Die Beispiele in Köln, Dresden und bei der Wartburg in Eisenach zeigten, dass es bei der städtebaulichen Planung an der nötigen Sensibilität für das Ausmaß der Verantwortung und an der Wertschätzung für diese Auszeichnung durch die UNESCO mangele.

Weiss sagte: "Es geht nicht nur um den Erhalt und die Pflege des Denkmals selbst. Genauso wichtig sind planerischer Weitblick und eine Gesamtperspektive, die das Stadtbild oder die landschaftliche Umgebung der Weltkulturerbestätten mit einschließen."

Zugleich wandte sich die Kulturstaatsministerin gegen die Planungen, im Umfeld der Wartburg einen Windpark zu errichten: "Ein solcher Windpark würde den Charakter dieses Denkmals zerstören. Ich freue mich aber darüber, dass dort offenbar Land und Kommune alles versuchen, um den Bau der Windräder zu verhindern. Deutschland kann es sich nicht leisten, dass nach dem Kölner Dom ein weiteres Denkmal auf die Rote Liste der UNESCO gerät."

 

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Quelle: BUNDESREGIERUNG / pressrelations.de

10.11.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 1302 X