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Nobelpreis für Physik 2005 adelt Leistung von Professor Theodor Hänsch erneut und in ganz besonderem Maße


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"Professor Theodor Hänsch ist seit vielen Jahren ein weltweit anerkannter, hoch renommierter Forscher im Bereich der optischen Physik und Atomphysik. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Professor Hänsch den Bayerischen Maximiliansorden bereits entgegen nehmen konnte. Das ist die höchste Ehrung, die Bayern für außergewöhnliche Leistungen in Wissenschaft und Kunst zu vergeben hat. Der diesjährige Nobelpreis adelt seine Leistung nunmehr erneut und in ganz besonderem Maße", betont Innenminister Dr. Günther Beckstein in Vertretung von Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber anlässlich des Festaktes zu Ehren des Nobelpreisträgers für Physik 2005 am 10. November 2005 in München. Hänsch wird am 10. Dezember 2005 in Stockholm aus den Händen des schwedischen Königs Carl XVI. Gustaf den Nobelpreis für Physik 2005 empfangen. Der Geehrte ist sowohl Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München als auch zugleich Direktor eines Max-Planck-Instituts.

Der Nobelpreis ist seit dem 2. Weltkrieg bereits zehnmal an Forscher gegangen, die aus München stammten oder hier arbeiteten. Drei davon waren Chemiker, drei Mediziner und vier Physiker. Der letzte Physiknobelpreis an einen Deutschen liegt dabei vier Jahre zurück. Damals erhielt ihn der Physiker Professor Wolfang Ketterle, der an der LMU promovierte und jetzt am Massachusetts Institute of Technology forscht. "Die LMU kann stolz sein. Mit Professor Ketterle und Professor Hänsch sind die zwei letzten deutschen Physiknobelpreisträger aufs Engste mit dieser Universität verbunden. Insgesamt sind es 13 Nobelpreisträger, die solch enge Beziehungen zur LMU haben. Das bestätigt, was uns die Hochschulrankings weltweit zeigen. Die LMU, München und Bayern insgesamt sind ein Forschungsstandort von höchstem internationalen Niveau", stellt Beckstein besonders heraus. Der Minister betonte, dass Bayern bei den Staatsausgaben die Prioritäten deutlich zugunsten der Hochschulen gesetzt hat. So steigen die Hochschulausgaben in diesem Jahr um 4,1 Prozent und 2006 um 3 Prozent. Hinzu kommen noch 180 Millionen Euro aus dem Investitionsprogramm "Zukunft Bayern". Insgesamt hat Bayern seit 1993 rund drei Milliarden Euro aus Privatisierungserlösen unmittelbar für Wissenschaft und Forschung aufgewandt.

 

Pressesprecher: Michael ZieglerTelefon: (089) 2192 –2114Telefax: (089) 2192 –12721E-Mail: pressestmi.bayern.de



Quelle: BUNDESMINISTERIUM DES INNERN (BMI) / pressrelations.de

11.11.2005 - 10:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 494 X