Zitate des Filmregisseurs Aki Kaurismäki
Zitate des finnischen Filmregisseurs aus einem Interview mit dem Mainzer Journalisten Jochen Werner, Autor des Buches "Aki Kaurismäki":
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Alles, was mir interessant scheint, habe ich bereits gelesen.
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Der Stummfilm ist eine schwierige Angelegenheit.
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Die Faulen sind oft die härtesten Arbeiter.
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Die Gummi-Ente ist mein Rosebud.
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Die Laser-Disc ist die Großmutter der DVD.
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Die Reichen sind jetzt noch reicher und die Verlierer sind jetzt total aus der Gesellschaft gefallen.
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Dieser ganze Hollywood-Mist interessiert mich nicht.
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Ein Film, in dem alles glatt läuft, wäre ja auch ziemlich langweilig, oder nicht?
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Es ist immer gut, seine Freunde in seinen Filmen spielen zu lassen. Sie verlangen nämlich keine Gage.
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Es wäre einfach schön, wenn die Menschen wieder die Namen ihrer Nachbarn kennen würden. So wie in den Fünfzigern und Sechzigern.
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Geld ist eine Angelegenheit, die nicht nur nur Freundschaften, sondern auch Familien entzweien kann.
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Heute gehört die ganze Musik der Welt den großen Musikfirmen.
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Hollywood ist tot. Aber es ist wie eine Schlange: Es weiß nicht, dass es tot ist, und so bewegt es sich weiter, bis die Sonne untergeht.
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Ich bin eben ein klassischer Mann, der klassische Filme macht.
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Ich bin kein großer Freund des modernen Kinos.
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Ich bin kein Philosoph, aber mit meinen Filmen versuche ich, meinen Kopf gegen die Wand der kalten menschlichen Gleichgültigkeit zu schlagen.
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Ich bin sehr faul, deshalb nenne ich schon zwei Filme Trilogien, weil ich dann gezwungen bin, noch einen dritten Film zu drehen.
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Ich finde, Maschinen sind einfach menschlicher.
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Ich fürchte, das alte Paris ist für immer verloren. Die Youngsters trinken Coca-Cola.
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Ich habe in vielen Berufen gearbeitet, bevor ich in diesen Film-Quatsch geriet.
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Ich habe mich schon immer gefühlt, als wäre ich etwas aus der Zeit gefallen. Ich mag keine modernen Gebäude, ich mag keine modernen Autos, und ich mag auch die moderne Gesellschaft nicht besonders.
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Ich habe Szenen in meinen Filmen, die nur so kurz sind, weil Schauspieler nicht mehr gerade stehen konnten.
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Ich hörte diesen Witz und dachte: "Das ist ein schlechter Witz, mach doch mal einen Film daraus."
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Im Kino lebt man für immer.
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In früheren Tagen kamen fünf neue Meisterwerke pro Woche in die Kinos. Das ging sogar noch bis in die Sechziger hinein. Doch dann gab es nur noch fünf Meisterwerke während der gesamten Siebziger.
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In meinen Ohren klingt die Alltagssprache im Kino idiotisch.
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In unserer Kultur ist die Arbeit eine Notwendigkeit der Existenz.
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Jeder hat seinen eigenen Stil, außer die Yankee Boys in Hollywood, die überhaupt keinen Stil haben.
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Man kann aus allem einen Film machen.
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Meine Schule war das Filmarchiv.
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Mein Unterbewusstsein ist mein bester Partner, und ich lasse es oft entscheiden, wass passieren soll.
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Nicht einmal die Gummi-Enten sind heute noch aus Gummi. Sie sind aus Plastik ...
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Ohne Arbeit bist und bleibst du ein Verlierer.
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Ohne Ton waren die Filme viel besser gedreht.
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Paris gibt es nicht mehr. Ich jedenfalls habe es nicht mehr gefunden.
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Wenn man anfängt, Filme zu machen, bekommt man meist nur eine Chance.
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Wenn man keine Arbeit hat, glauben die Leute, man sei faul, und dann bekommt man erst recht keine Arbeit mehr, selbst wenn man es mit aller Macht versucht.
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Wir Finnen sind nun einmal wortkarg.
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Das Buch "Aki Kaurismäki" von Jochen Werner
erschien bei:
Bender Verlag
Augustinerstraße 18
55116 Mainz
Internet: http://www.bender-verlag.de
Quelle: Verlag Ernst Probst / pressbot.net
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30.12.2005 - 22:06 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 539 X

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