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Giganten der Meere, die Ichthyosaurier


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Regensburg - Eine Tiergruppe die schon längst nicht mehr auf der Erde zu finden ist, sind die Ichthyosaurier. Ihre Existenz lang zwischen den Zeitaltern der Trias und der oberen Kreide. In ihrer Gestalt den heutigen Delphinen sehr ähnlich, gehören sie aber zu den Fischsauriern, den schwimmenden Reptilien. Damit zählen sie zu einer völlig eigenständigen Art, die nichts mit den landlebenden Dinosauriern zu tun hat. Wer sich einmal näher mit dieser besonderen Tierart beschäftigt, der stellt sehr schnell fest, wie ähnlich einige dann aber doch heute Lebenden Meeressägern ähneln. So ging auch hier eine landlebende Entwicklung voraus. Ihre Gliedmaßen entwickelten sich zu Flossen um, sie gebaren lebende junge und mussten zum Atmen auftauchen. Doch gut erhaltene Fossilienfunde belegen, ihre Schwanzflosse stand senkrecht, weshalb sie wie die Haie zu den Meeresreptilien gestellt werden.
Für gewöhnlich werden Funde von Paläontologen und Fossiliensammler in geringer Größe, also mit zwei bis drei Meter gemacht. Aber hin und wieder wird dann doch einer entdeckt, der in seiner Größe wahrlich Atemberaubend ist. Die größten bekannten Fischsaurier bringen es sogar auf mehr als sagenhafte 20 m Körperlänge.

Bild: Der Ichthyosaurier in seiner Einbettungslage: Am unteren rechten Bildrand ist sein Schädel zu erkennen.



Groß, Grau und Schwer – So der erste Eindruck der Besucher im Dinoraeum

Unser Exemplar im Dinoraeum Regensburg, kann in seiner Größe zwar nicht so ganz mit manch einem anderen Gigant der Meere mithalten, aber mit fast acht Meter vollständiger Körperlänge währe er dennoch sehr beeindruckend.
Doch seine Knochen liegen zudem leider auch nicht mehr in einem Verbund vor. Das lässt seine eigentliche Größe auf gerade mal zarte 3,5 m schrumpfen. Doch diese Reste haben es in sich. Sie befinden sich auf großen schweren Gesteinsplatten. In mehr als zwanzig größeren Bruchstücken und unzähligen kleineren Teilstücken wurde er im Oktober 2006 von der Fachhochschule für Präparationstechnische Assistenten in Bochum zu uns in die Geo Präparationswerkstatt Dinoraeum Regensburg transportiert. Bei dem schwersten “Puzzelstück“ bedurfte es sogar vier starke Personen und einen sehr stabilen Transportwagen um ihn überhaupt bewegen zu können. Leichte Blessuren inklusive.
Nach monatelanger Puzzelarbeit ist nun aber schon ein erster grober Eindruck seiner Lage zu erkennen. Noch weitere zwei bis drei Jahre werden wohl vergehen, eher er in seiner ganzen Pracht wieder das Licht der Welt erblickt. Bis dahin müssen aber noch viele Stücke richtig zusammen verklebt und ein grossteil des umgebenen Gesteins entfernt werden. Die Schritte bis zu diesem Ziel kann dabei jeder Besucher der Ausstellungen im Atelier Dinoraeum nebenbei verfolgen.

Weitere Informationen zu diesem Fund erhalten Sie auf unserer Homepage unter Projekte / Aktuelle Projekte oder direkt bei uns im Atelier.


Quelle: Dinoraeum Gbr / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: Dinoraeum Gbr
Name: Herr Herbert Voß, Herr Aranja Brix, Frau Daniela Rachul
Straße: Kalmünzergasse 3
Stadt: - 93047 Regensburg
 
 
Telefon: 0941-55535
Fax: 0162-5935392
 
WWW: www.dinoraeum.de
E-Mail:

15.03.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 443 X