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„Salzkammergut Festwochen Gmunden“ haben sich als eigene Marke etabliert


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Gmunden/Salzkammergut/Traunsee. "Nicht nur der neue Name, sondern auch die neue „Marke“ hat sich – trotz der medialen Aufmerksamkeit für das Mozartjahr 2006 – gleich im ersten Jahr bewährt und damit die Tradition der „Festwochen Gmunden“, erfolgreich fortgeführt.", freut sich Intendantin Jutta Skokan. Die Festwochen Gmunden www.festwochen-gmunden.at, die heuer ihren 20. Geburtstag feiern, sind seit vielen Jahren etablierter Bestandteil des österreichischen sommerlichen Festival- und Kulturlebens. Ebenso lange prägt die Sparten übergreifende Ausrichtung das vielfältige sechswöchige Programm (13. Juli – 14. September 2007 mit 84 Veranstaltungen). Pflege der Tradition und gegenwartsbezogene, aktuelle Positionen in der Kunst bilden wiederum die tragenden Säulen der Programmgestaltung und sind Garant der wachsenden Beliebtheit dieses Festivals.

"Von Bruno Ganz über Sunnyi Melles bis Wim Wenders..."

Festwochen wie jene im Salzkammergut unterliegen stetigen Veränderungen, reflektieren damit jene in Gesellschaft, Kultur und im speziellen der Kunst. Auch in der Saison 2007 präsentieren die Salzkammergut Festwochen Gmunden neue Sichtweisen innerhalb des Programms.

"Peter Handke - Ein Fest im Festival"

So wird ab nun jedes Jahr einem Künstler in Form eines vielfältigen Veranstaltungsschwerpunktes ein Fest innerhalb des Festivals bereitet werden. Der erste, der auf diese Weise gewürdigt wird, ist Peter Handke. Handke gilt als einer der herausragenden, zugleich immer kontroversen und derzeit heftig diskutierten deutschsprachigen Autoren der Moderne. Freunde und Wegbegleiter, Verehrer und Kritiker, Theater- und Filmleute, Journalisten und Germanisten werden Aspekte von Handkes Arbeit an vier aufeinander folgenden Tagen vorstellen und einem interessierten Publikum nahe bringen. Eröffnet wird das „Fest für Handke“ am 2. August (19 Uhr, Hipphalle) vom deutschen Filmregisseur Wim Wenders, für den Handke Drehbücher verfasste. Ob Handke selbst kommen wird, steht noch nicht fest — Jutta Skokan glaubt aber fest daran. Es wird ein in seiner Bedeutung über die Grenzen Österreichs hinaus weisendes Ereignis darstellen und ist ein besonderer Höhepunkt dieses Sommers. Besondere Aspekte können sich daher auch im kreativen Gegenüber der bewährten Schwerpunktreihe zum großen österreichischen Schriftsteller Thomas Bernhard ergeben. Neben vielen prominent besetzten Lesungen wird diesmal die szenische Aufführung von Thomas Bernhards „Holzfällen“ ein besonderes Glanzlicht darstellen.

Traditionell auf dem Programm steht die beliebte Reihe von Konzerten und Liederabenden, für Liebhaber der Klassik wie auch für Anhänger von Werken der Moderne eine gleichermaßen wichtige Bereicherung des Kultursommers. Das breite Spektrum internationaler Formationen garantiert dabei Musikerlebnisse auf höchstem Niveau. Besondere Berücksichtigung erfahren diesmal Komponisten wie Franz Schubert, Johannes Brahms, Hugo Wolf, Erich Wolfgang Korngold oder auch Arnold Schönberg, die ihren besonderen Bezug zum Salzkammergut www.salzkammergut-ferien.at in ihr Schaffen verwoben haben.

"Wien gefühlsecht"

Opern im Schrammelkleid, Wienerlieder, typisch und nicht so typisch Wienerisches, Schriftsteller wie Fritz Herzmanovsky- Orlando und Arthur Schnitzler bilden den zweiten neuen Schwerpunkt „Wien gefühlsecht“, der einen sehr speziellen Querschnitt durch das wienerische Kunstleben zieht.

Den Sprung in die Gegenwart macht die dritte, „junge“ neue Reihe der Festwochen: „Nachtschiff“. Sie zeigt Kunst und Kultur als spannendes, bisweilen schräges Programm in den Nischen der Nacht und fügt dem gesamten Festivalzyklus mehr als eine schillernde Note hinzu.

Wie schon in der letzten Saison wird auch 2007 der Jazz mit wichtigen Vertretern in Gmunden zu Gast sein, wie etwa das Vienna Art Orchestra, das „Schwergewicht“ des Latin Jazz, Eddie Palmieri, der amerikanische Klarinettist Don Byron, der vielseitige Sänger Theo Bleckmann oder auch der österreichische Gitarrist Helmut Jasbar, der gemeinsam mit dem Eröffnungsredner des letzten Jahres, Roger Willemsen, ein literarisch-musikalisches Programm gestalten wird.

Dazu wird, wie auch schon in den vergangenen Jahren, eine reiche Palette an Sparten übergreifenden Veranstaltungen stattfinden: Filme, Ausstellungen, Lesungen und die neue Vortrags- und Diskussionsserie „Fröhliche Wissenschaft“.

Die Eröffnungsrede am 13. Juli hält Elisabeth Schweeger, Intendantin des Frankfurter Schauspielhauses.

Die Verknüpfung von Zeit, Ort und Kunst ist und bleibt ein wichtiger Grundsatz der Festwochen. Wir freuen uns auf ein Publikum, das seine Neugier auf Kunst mit dem Genuss der landschaftlichen Schönheit um den Traunsee verbinden möchte und zu schätzen versteht.

Ich hoffe, wir sehen uns in Gmunden!

Jutta Skokan – Intendantin der Salzkammergut Festwochen Gmunden

Pressekontakt:

Festwochenbüro im Foyer des Stadttheaters Gmunden
Frau Fini Schmied
Theatergasse 7
A-4810 Gmunden

Tel. +43(0)7612/70630
Fax +43(0)7612/70638

email: officefestwochen-gmunden.at

Rückblick und Geschichte der Festwochen Gmunden:

Gmunden am Traunsee www.traunsee.at mit seinem nahezu mediterranen Charakter als ein landschaftliches Juwel des Salzkammergutes ist ein ideales Umfeld für ein Kunstfestival. Interessante Spielstätten bieten sich in Gmunden und Umgebung an www.kultururlaub.at. Das Stadttheater, das Land- und Seeschloß Ort, die Villa Toscana und das Kongresshaus in Gmunden, Schloss Ebenzweier und die Pfarrkiche in Altmünster, der Klostersaal und ebenfalls die Pfarrkirche in Traunkirchen sind neben verschiedenen anderen Möglichkeiten beglückende Aufführungsstätte für Aktive und Publikum.

1872 errichtete der aus Salzburg kommende Josef M. Kotzky auf eigene Kosten das Stadttheater. Die Eröffnungsvorstellung fand am 22.6.1872 mit der Operette „Die schöne Galathe“ von Franz von Suppe und der Posse „Umsonst oder Der Herr Vetter aus Regensburg“ von Johann Nestroy statt. Das damalige Saisontheater entsprach im wesentlichen dem, was heute Festspiel oder Festival genannt wird.

Die Idee von den Gmundner Festspielen wurde im Jahr 1987 von den Opernsängern Johannes Jokel und Alfred Werner wieder aktiviert und das Festival am 18.7.1987 mit einer Operngala eröffnet. Das Konzept der Herren Jokel und Werner umfasste bereits das Ziel eines Mehrsparten-Festivals mit klassischer Musik, Theater, bildender Kunst, Film und Jazz.

In den folgenden Jahren gab es mehrere Eigenproduktionen, einen Schnitzler-Zyklus und eine Reihe von Orchester- und Kammermusikabenden auf beachtlichem Niveau.

1993 wurde zur Fortführung der Festspiel-Idee der Gmundner Festspielverein gegründet. Aus diesem heraus ergab sich ab 1994 die neue Geschäftsführung mit Frau Dr. Elke Schuster und der künstlerischen Leitung von Herrn Professor Wilfried Tachezi aus Salzburg. Als Veranstalter fungiert unter dem neuen Namen `Festwochen Gmunden´ die Veranstaltungs- und Festspiel GesmbH. Alleiniger Gesellschafter dieser GesmbH. Ist der Gmundner Festwochenverein. Diesem obliegt die Bestellung der Geschäftsleitung und Intendanz, sowie die Entscheidung über das jeweilige Jahresbudget und das Veranstaltungsprogramm.

1997 übernimmt Frau Jutta Skokan die Geschäftsführung und ab dem Jahr 1999 auch die künstlerische Leitung. Unter ihrer fachkundigen und kreativen Intendanz wird vor allem die Idee des Mehrsparten-Festivals und der Ausdehnung der `Festwochen Gmunden´ auf die Ferienregion Salzkammergut weiter gepflegt und umgesetzt. Ebensee, Bad Ischl, Traunkirchen, Ohlsdorf, Altmünster, Steyrermühl, Oberwang, St. Gilgen, Lindach und Kirchham werden als neue Aufführungsorte miteinbezogen. Die Entwicklung zum Salzkammergut-Festival zeigt das Interesse der neu dazukommenden Kooperationspartner: Mondsee, Wolfsegg und Hallstatt usw.

In den Jahren 1999 bis 2001 wird um Arnold Schönberg ein neuer musikalischer Programmschwerpunkt gepflegt. Ab 1999 sind Theateraufführungen und Lesungen dem 1989 verstorbenen heimischen Literaten Thomas Bernhard gewidmet und als neuer wichtiger Schwerpunkt klar zu erkennen. 2001 kommt es zur Erstaufführung der Lampersberg - Oper „Die Rosen der Einöde“ mit Texten von Thomas Bernhard diese Arbeit wird 2002 mit der Erstaufführung „Die Köpfe“ fortgesetzt. Eigenproduktion 2003: „Servus und es ist alles egal“ Komödie und Tragödie der Autobiographie von Thomas Bernhard. Tanz - Uraufführung 2004: „Extremotions – Love Hurts“ und Eigenproduktion „Ich und Kaminski“ von Daniel Kehlmann.

Die Festwochen Gmunden bieten ihrem Publikum ein opulentes Programm musikalischer Finesse und literarischer Brillanz von Klassik und Romantik über Moderne bis zur Gegenwartskunst. In dieser stilistischen Vielfalt orientiert sich Oberösterreichs größtes Sommer-Festival in guter Tradition an der Verknüpfung von Zeit, Kunst und Ort und widmet sich auch in großer Sorgfalt den Werken der mit der Region verbundenen Künstlerpersönlichkeiten.

Mit mehr als 75 Programmpunkten im Jahr 2005, an 20 verschiedenen Orten, 25 Vernetzungen mit Kulturveranstaltern aus dem Salzkammergut, Auftritten national und international bekannter Künstler haben die Festwochen Gmunden ihr Ziel erreicht, sich zu einem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Kunstereignis zu entwickeln.

Gmunden - www.ste-gmunden.at - Erlebnisstadt mit kultureller Vielfalt und romantischer Einkaufskulisse

Wer sagt eigentlich, dass eine Stadt, die für die Habsburger das weiße Gold, das Salz, verwaltete, altbacken sein muss? Wer will behaupten, dass eine Stadt, die eine Jahrhunderte andauernde Keramik-Historie hat und deren Produkte aus den ansässigen Meisterwerkstätten in der ganzen Welt grün entflammen, nicht in die Moderne schreitet?

Wer denkt wirklich, dass eine Stadt, die einst Kurstadt war, jetzt touristisch www.salzkammergut-ferien.at nicht pulsiert? Die Stadt, die so einzigartig am Nordende des Traunsees www.traunsee.at begeistert, bewacht vom Traunstein, vereint viele zauberhafte, aber auch vorteilhafte Attribute: kulturell anspruchsvoll, mediterranes Flair und feinsinnige Lebensphilosophie; Einkaufsstadt für gehobene Ansprüche und romantische Bummelgeister; touristisches Kleinod mit Hang zum entspannten Aktivurlaub für die Seele; bekannte und begehrte Filmkulisse, wo jeder Gast immer auch Star sein darf. Ja, und dann ist da noch das Schloss Ort: Tausendfache Hochzeits-Trauminsel für Anspruchsvolle.

Landesausstellung 2008 - Kaiser, Ketzer, Künstler - www.landesausstellung2008.at

"Kaiser, Ketzer, Künstler - Leute und Gäste im Salzkammergut". Unter diesem Motto kann man die Landesausstellung 2008 verstehen, die in zwölf Gemeinden der Region Salzkammergut stattfinden wird. Während die Besucher der diesjährigen Landesausstellung "Kohle und Dampf" das Hausruckgebiet stürmen(~145.000 Besucher), rüstet sich die Region Salzkammergut schon für ihren großen Auftritt.

Von Gmunden bis Hallstatt, von der ehemaligen Kaiserstadt Bad Ischl bis zum Salz aus dem Heidengebirge. Zwölf Gemeinden werden das Salzkammergut von all seinen attraktiven Seiten präsentieren. Als Wirtschaftsregion ebenso wie als Kulturregion.

Schloss Orth in Gmunden www.ste-gmunden.at wird mit einer Überblicksschau als Mittelpunkt der Landesausstellung 2008 eingerichtet. Von dort aus kann und soll die Region in Stationen bereist werden.

Von Volksfrömmigkeit bis Peter Altenberg - Traunkirchen widmet sich der Volksfrömmigkeit, Ebensee der Zu- und Abwanderung in der Region, Sankt Wolfgang den Künstlerschicksalen in der Region, Obertraun der Gletscherentwicklung und Hallstatt als Weltkulturerbeort natürlich der Hallstattkultur.

Das Papiermachermuseum in Laakirchen wird eine Ausstellung über die industrielle Entwicklung des Salzkammerguts einrichten, Ohlsdorf wird Thomas Bernhard huldigen, und die Kaiserstadt Bad Ischl wird sich als Treffpunkt der Prominenz einst und jetzt vorstellen. Während andere Bundesländer wie Burgenland, Vorarlberg oder Salzburg die Landesausstellungen wegen Erfolglosigkeit eingestellt haben, boomen sie im Land ob der Enns.

"Das zeitgemäße Konzept machts", meint Landeshauptmann und Kulturreferent Josef Pühringer www.ooevp.at: "Weil wir Prinzipien eingeführt haben. Erstens, nur alle zwei Jahre und zweitens, nur alle zehn Jahre etwa in der selben Region, und weil jede Ausstellung anders ist." Und schließlich hat das attraktive Besucherangebot der Landesausstellungen auch einen nachhaltigen Effekt für die jeweilige Region. Bei der Landesschau "Das Salzkammergut" 2008 etwa werden in den zwölf Gemeinden rund 12,3 Millionen Euro - aus dem Kulturbudget und dem Tourismusbudget des Landes - investiert.


Quelle: Matchmaker PR / pressbot.net

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14.06.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 381 X