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Für das Recht auf ausgewogene und gesunde Ernährung


(djd/pt). "The Right To Food" - das Recht zu essen: Zum Welternährungstag am 16. Oktober setzt die UN sich wieder dafür ein, dass jeder Mensch das verbriefte Recht auf Ernährung zugesprochen bekommt. Ausreichend, nahrhaft und kulturell akzeptabel soll sie nach den Forderungen der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) sein. Während immer noch in vielen Ländern die Unternährung eines der Hauptprobleme ist, haben die reichen Länder vor allem mit Fehlernährung zu kämpfen. Zu viele Fette, zu viele Kohlehydrate, und gleichzeitig zu wenig Obst und Gemüse, diese Art der Ernährung gilt als eine der Hauptursachen für viele Zivilisationskrankheiten. Und die können nicht nur die Lebensqualität einschränken, sondern auch die Lebenserwartung senken.



Kostenlose Früchte für Schulkinder



Die Bevölkerung und vor allem Kinder und Jugendliche für Obst und Gemüse zu begeistern ist das Anliegen der von der Europäischen Union geförderten 5 am Tag-Kampagne. In einer Aktionswoche anlässlich des Welternährungstages finden vom 13. bis 20. Oktober dieses Jahres bundesweit Aktionen und Aktivitäten unter dem Motto "Iss bunt und gesund" statt. Um bei Schulkindern, Eltern und Lehrern das Bewusstsein für eine obst- und gemüsereiche Ernährung zu schärfen, verteilt 5 am Tag rund um die Aktionswoche über eine viertel Million Früchte an mehr als 700 Ganztagsschulen in ganz Deutschland. Damit einher geht die Forderung nach einem nationalen "Schulfruchtprogramm", um Kinder und Jugendliche auf den Geschmack der vielfältigen Obst- und Gemüsearten zu bringen und so den Verzehr nachhaltig zu steigern. Denn die Bundesbürger essen deutlich weniger gesundes Obst und Gemüse als es renommierte Institutionen wie etwa die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) fordern.



Gesunde Ernährung lohnt sich



Tatsächlich haben Studien in anderen Ländern gezeigt, dass Schulfruchtprogramme das Ernährungsverhalten der Kinder beeinflussen, und dass sie in der Folge häufiger zu Obst und Gemüse greifen – und zwar auch langfristig. Auf die Kosten eines Schulfruchtprogramms angesprochen, verweist Dr. Helmut Oberritter, Wissenschaftlicher Leiter der DGE auf eine Studie aus Norwegen: Die kommt zu dem Schluss, dass bereits eine dauerhafte Steigerung des täglichen Obst- und Gemüseverzehrs um 25 Gramm bei nur drei Prozent aller Schüler durch die zu erwartenden Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen kostendeckend wäre. Mehr Informationen zur Aktionswoche „Iss bunt und gesund“ gibt es unter www.machmit-5amtag.de.

Quelle: djd / pressetreff.de

08.08.2007 - 9:08 Quelle: pressetreff.de | Gelesen: 195 X