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Bildung als private Verantwortung?


Wenn staatliche Systeme in einigen Teilen unserer Gesellschaft nicht mehr die gewohnten Standards halten, dann sprechen Politiker und andere Bereiche der Öffentlichkeit im Ausgleich von der privaten Verantwortung des einzelnen Bürgers. Sei es in der Altersvorsorge oder bei der Vorsorge im Krankheitsfall.
Private Verantwortung wird nun auch im Bereich der Bildung notwendig. Die Einführung von Studiengebühren in einigen Bundesländern markiert den weithin sichtbarsten Schritt in der deutschen Politik in diese Richtung. Bildung galt in Deutschland lange Jahre als freies Gut. Laut jüngstem Bildungsbericht der OECD „Bildung auf einen Blick“ sind die Bildungsausgaben in Deutschland seit 1995 um 0,2 Prozentpunkte gesunken, während sie im OECD-Mittelwert der Staaten in gleicher Höhe gestiegen sind. Diese Tendenz zeigt, dass auch in Zukunft nicht davon auszugehen ist, dass der Staat wieder stärker Verantwortung in Bildungssektor übernimmt.
In Wechselwirkung mit anderen Faktoren befördert diese Politik ein Sinken der sozialen Mobilität und damit auch ein Auseinanderklaffen der sozialen Schere und der Einkommensunterschiede zwischen unterschiedlichen Bildungsschichten. Die Studie der OECD bestätigt, dass ein höherer Bildungsabschluss in der Regel zu Einkommensgewinnen führt und darüber hinaus die statistische Wahrscheinlichkeit erhöht, erwerbstätig sein zu können.
Die Zeit beschwört in ihrer Ausgabe Nr. 35 vom 23.8.2007 in dem Artikel „ Von oben geht’s nach oben“ ein sehr schönes Bild von Oma Philippine, einer freundlichen alten Dame aus Siegen, die immer mit dem kleinen Nachbarsjungen Mehmet Daimagüler die Hausaufgaben machte. „Sie half ihm beim Aufsatzschreiben, gab ihm Bücher zu lesen und korrigierte seine Grammatikfehler“. Mehmet arbeite sich als Sohn eines türkischen Stahlarbeiters in die oberer Liga unserer Gesellschaft. Klangvolle Namen wie Harvard, der Bundesvorstand der FDP und die Boston Consulting Group schmücken jetzt seine Vita.
Das Beispiel des Aufsteigers Mehmet aus Siegen in Westphalen zeigt eindrucksvoll welche Wirkung eine individuelle, kontinuierliche Förderung bei einem Kind haben kann. Leider ist es nicht jedem vergönnt eine Oma Philippine zur Nachbarin zu haben. Es gibt aber auch kommerzielle Institute wie beispielsweise KeepSchool (www.keepschool.de), die individuelle Förderung professionell anbieten und damit Eltern deutschlandweit die Möglichkeit bieten ihre private Verantwortung, die natürlich vor allem ein Verantwortung gegenüber dem eigenen Kind ist, gerecht zu werden.


Quelle: KeepSchool / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: KeepSchool
Name: Kerstin Thomsen
Straße: Invalidenstraße 34
Stadt: - 10115 Berlin
 
Land: Deutschland
 
Telefon: 030 288- 845- 040
 
WWW: keepschool.de
E-Mail:

28.09.2007 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 265 X