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Oberösterreichische Kulturvermerke - Es ist die Hölle mit Einleitung von Klaus Theweleit - 24 - 28. Oktober 2007


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Gmunden/Salzkammergut/Traunsee/Graz. Kaum sind die Salzkammergut Festwochen Gmunden www.festwochen-gmunden.at in den Geschichtsbüchern verewigt, lockt der nächste kulturelle Leckerbissen an die Gestade des Traunsees www.traunsee.at Die Oberösterreichischen Kulturvermerke unter der bewährten Intendanz von Jutta Skokan "firmieren" in 2007 unter dem Themenkomplex: "Es ist die Hölle - Beziehungskonflikte und Beziehungsidyllen. Die klimatischen Bedingungen in der Hölle sind sicher erfreulich, aber die Gesellschaft dort, wäre von Interesse. Oscar Wilde

"Lasst, die ihr eingeht...

... alle Hoffnung fahren" , so lautet, heisst es im dritten Gesang von Dante Alighieris Göttlicher Komödie, die Inschrift über dem Eingang zur Hölle. Trotz dieser wenig einladenden Worte machten sich im Spätmittelalter und in der Renaissance zahlreiche Gelehrte auf die Suche nach Dantes Inferno, dass man irgendwo unter dem italienischen Stiefel vermutete. Selbst Galileo Galilei stellte diesbezüglich Berechnungen an.

"Infernos der Neuzeit"

Doch wer je das Münchner Oktoberfest besucht hat, weiss, dass die Hölle ganz woanders zu finden ist. Wer je erleben konnte, mit welcher Emphase ein Chor gut abgefüllter Bierschlederer über ein halbes Jahrhundert nach Dante das auf Wolfgang Petrys Schlagerreferrain "Wahnsinn - warum schickst du mich in die Hölle" folgende Echo, "Hölle, Hölle, Hölle" intoniert, dem muss klar werden, dass das wahre Inferno weder in fernen Grotten noch im noch ferneren Jenseits, sondern ganz im Gegenteil, in unserer nächsten Nähe zu lokalisieren ist.

Ausgehend von Jean Paul Sartres zeitlos gültigem Statement zum Verhältnis zwischen dem Einzelnen und dem "anderen", mit denen er auskommen muss, nehmen die Oberösterreichischen Kultur Vermerke 2007 die Konfliktlinien im menschlichen Zusammenleben unter die Lupe. Teuflisch kluge Köpfe aus Literatur, Psychologie und Philosophie, aus Sozial, Medien- und Geisteswissenschaften werden versuchen zu ergründen, warum und wie wir uns gegenseitig das Leben zur Hölle machen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beziehungskonflikte und Beziehungsidyllen in den Lebensbereichen Partnerschaft, Familie und Arbeit. Eine Auseinandersetzung mit dem komplexen Regelwerk und den vielfältigen Geheimnissen des zwischenmenschlichen "Himmel-oder-Hölle"-Spiel.(au, js, gw).

Anwesende u. a.: Klaus Theweleit(Eröffnung) - Rothraud A. Perner - Franz Schuh - Lutz Ellrich - Knut Boeser - Robert Menasse - Gert Jonke - Bernd Marin - Bertl Müller - Andreas Unterweger(Kurator und redaktionelle Mitarbeit).

Pressekontakt:
Verein Kulturbüro
Jutta Skokan, Andreas Unterweger

Griesstrasse 18
A-4600 Wels
Tel.: +43 72 42 474 94
kultur.skokanaon.at
www.kulturvermerke.at



Quelle: Matchmaker PR / pressbot.net

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15.10.2007 - 10:26 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 236 X