Die Elbstadt feiert ihr 1200-jähriges Jubiläum
- Magdeburg zu Ehren: Neue 10-Euro-Silbergedenkmünze
(pdn) Am 8. September 2005 kommt die neue deutsche 10-Euro-Silbergedenkmünze in den Handel. Sie widmet sich der geschichtsträchtigen Stadt Magdeburg zu Ehren ihres 1200-jährigen Jubiläums. Die außergewöhnlich gestaltete Münze ist neben der Ausführung in Stempelglanz auch in der höchsten Prägequalität "Polierte Platte" erhältlich; die Auflage beträgt hier lediglich 300.000 Exemplare.
Der Entwurf des Münzdesigners Heinz Hoyer hat das Preisgericht einstimmig überzeugt: "Der Künstler hat die bestimmenden Traditionen, Brüche und Neuanfänge in der Geschichte Magdeburgs in souveräner Weise umgesetzt", heißt es in der Begründung der Jury. Dazu stellt der Berliner Designer den Magdeburger Dom als das bedeutendste Wahrzeichen der Stadt in den Mittelpunkt - und umgibt diesen mit Symbolen, die "klar und eindeutig zugeordnet" sind. So lässt sich unschwer das um 1240 entstandene Reiterstandbild Otto des Großen erkennen, welcher der Stadt nach seiner Krönung zum König im Jahre 936 zu einer lang anhaltenden Blütezeit und einer gewichtigen Rolle innerhalb des Machtgefüges des Heiligen Römischen Reiches verhalf.
Otto der Große war es auch, der den Grundstein für den späteren Dom legte. Das älteste noch erhaltene Bauwerk ist jedoch das Kloster Unser Lieben Frauen aus dem 11. Jahrhundert, das auf der 10-Euro-Gedenkmünze ebenso seine Würdigung findet wie das wohl modernste Gebäude der Stadt: Der 60 Meter hohe Jahrtausendturm im Elbauenpark gilt aufgrund seiner außergewöhnlichen Architektur seit 1999 als eine der Hauptattraktionen Magdeburgs. Weitere Symbole sind zwei bedeutenden Persönlichkeiten der Stadt gewidmet. Unverkennbar die Narrenkappe des allseits bekannten Till Eulenspiegel, der seine Zeitgenossen im 14. Jahrhundert mit sozialpolitischer Satire unterhalten und verspottet haben soll. Ebenso bedeutend, allerdings auf ernsthafterem Gebiet, ist Otto von Guericke. Auf den berühmten Sohn der Stadt deutet die Darstellung der Magdeburger Halbkugeln hin. Der Wissenschaftler, Erfinder und Bürgermeister wies damit 1654 das Vakuum nach.
Auf der Wertseite der Gedenkmünze nimmt der Bundesadler die schlanke Silhouette des Doms wieder auf, während die paarweise angeordneten Europasterne die Symbolreihen der Bildseite nachempfinden. Die Randschrift weist nochmals auf den Ausgabeanlass dieser durchweg stimmigen Silber-Gedenkmünze hin: "Magadoburg 805 - Magdeburg 2005".
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Quelle: PRESSEDIENST NUMISMATIK / pressrelations.de
25.08.2005 - 18:02 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 272 X