Lokale Initiativen zur Integration junger Spätaussiedler in Ausbildung und Beruf LISA
Aussiedlerbeauftragter weist auf Förderwettbewerb der Robert-Bosch-Stiftung hin!
16. Juni 2005In Deutschland lebt eine große Zahl junger Spätaussiedler. Stärkere Teilnahme an Bildung und Ausbildung und ein erfolgreicher Übergang in den Beruf sind zentrale Voraussetzungen für ihre Integration. In den Kommunen müssen dafür Konzepte entwickelt und Ressourcen mobilisiert werden.
Mit ihrem Förderwettbewerb will die Robert-Bosch-Stiftung positive Beispiele aktivierender lokaler Praxis in Berufsorientierung und Ausbildung stärken und verbreiten. Junge Spätaussiedler sollen dabei unterstützt werden, ihr Potential und ihre Kompetenzen noch erfolgreicher für sich und die Gesellschaft einzubringen.
LISA fördert praktische Initiativen zur Berufsorientierung und Berufsvorbereitung junger Spätaussiedler, zur Identifizierung geeigneter Ausbildungsprofile und zur Begleitung beim Übergang in den Beruf. Diese Initiativen sollen lokal abgestimmte Vorhaben beinhalten und wichtige Akteure im Gemeinwesen, aber auch Gruppen Gleichaltriger und Eltern einbeziehen. Die Teilnahme von Jugendlichen anderer Herkunft ist erwünscht, wenn dies zum Projekterfolg beiträgt.
Gesucht werden innovative Projektvorschläge, die - junge Spätaussiedler in ihrer Selbstverantwortung stärken; - den Erwerb der deutschen Sprache unterstützen und die Ausbildungsfähigkeit junger Spätaussiedler erhöhen;
- die besonderen Kompetenzen junger Spätaussiedler fördern;
- über Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten informieren und erfolgreiche Biographien vorstellen;
- Lehrer und Ausbilder für die Arbeit mit Spätaussiedlern qualifizieren;
- die Bereitschaft von Ausbildungsbetrieben erhöhen, Spätaussiedler aufzunehmen.
Die Vorhaben sollen praxiswirksam und nachhaltig angelegt sein und Spätaussiedler aktiv in die Planung und Durchführung einbeziehen.
Weitere Informationen sind im Internet unter www.bosch-stiftung.de/lisa zu finden.Hans-Peter KemperMitglied des Deutschen Bundestages+48 (0)1888681-1120/22/2+49 (0)1888 681-1138 e-amail: BAKemperbmi.bund.de www.aussiedlerbeauftragter.de
16.06.2005 - 22:41 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 534 X

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