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Ja zum Jüdischen Friedhof als Weltkulturerbe




Es ist ein schäbiger Versuch des Berliner Senats, sich bei einem so unstrittig wichtigen Ort für Berlin klammheimlich aus der Finanzierungsverantwortung zu stehlen

Zu der falschen Darstellung der "Berliner Zeitung" vom heutigen Tage zur Initiative, den Jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee als UNESCO-Kulturerbe anzuerkennen, erklärt der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Nooke MdB:

Ich begrüße ausdrücklich die Initiative, den Jüdischen Friedhof in Weißensee in die Liste der Welterbestätten aufzunehmen. Dies würde der Einzigartigkeit dieses Ortes entsprechen.

Mit dem Status Welterbestätte ist jedoch nicht die Finanzierung der notwendigen Sanierung geklärt. Im Gegenteil: Der Antragsteller verpflichtet sich vor der Weltöffentlichkeit, den Erhalt zu sichern. Eine Finanzierungsverpflichtung des Bundes entsteht dadurch nicht.

Die Kulturhoheit bleibt bei den Ländern, und auch die Eigentümerschaft wird durch eine UNESCO-Anerkennung nicht verändert.

Es ist ein schäbiger Versuch des Berliner Senats, sich bei einem so unstrittig wichtigen Ort für Berlin klammheimlich aus der Finanzierungsverantwortung zu stehlen.

Dass Herr Wowereit erst im Wahlkampf bemerkt haben will, welcher akute Sanierungsbedarf für den Friedhof in Weißensee besteht, ist peinlich.

 

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen BundestagPlatz der Republik 1, 11011 Berlin mailto:fraktioncducsu.de Politik mit Durchklick http://www.cducsu.de



Quelle: CDU/CSU-FRAKTION / pressrelations.de

30.08.2005 - 18:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 458 X

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