anzeige [x]
Seite wird geladen ... Bitte warten

es wird in 60000 Artikel gesucht

 PM online: 59.891
 Redakteure registriert: 3.211
 Gesamtreichweite (Aufrufe Meldungen): 12.895.808

Europäische Route der Industriekultur offiziell eröffnet




11./12. September 2005 - In der britischen UNESCO-Welterbestätte Ironbridge wurde jetzt die Europäische Route der Industriekultur (ERIH) eröffnet. Vor über einhundert Teilnehmern aus den Niederlanden, Großbritannien, Frankreich und Deutschland überreichte Dr. Robert Datzer, Geschäftsführer des Nordrhein-Westfalen Tourismus e.V. und Leadpartner des ERIH Projektes, im Rahmen eines Festaktes ein erstes Markierungsschild an den Museumsdirektor des Ironbridge-Museums - und gab damit den offiziellen Startschuss. Mit den Schildern werden zukünftig die Ankerpunkte - Industriedenkmäler von herausragender touristischer und historischer Bedeutung - der Route gekennzeichnet.

Vertreter der Europäischen Union und des Britischen Parlamentes gratulierten den ERIH Partnern in einer anschließenden Eröffnungskonferenz zu ihrem gelungenen Projektstart. Sir Neil Cossons OBE, Vorsitzender der English Heritage Stiftung, betonte in seiner Gastrede die Bedeutung von Industriekultur für den Strukturwandel und den Tourismus. Dr. Datzer sieht in der Eröffnungskonferenz einen wichtigen Meilenstein für das ERIH-Projekt: "Unser Ziel ist, eine europäische Marke für Industriekultur als touristisches Angebot zu entwickeln. Langfristig planen wir, die Route über ganz Europa auszudehnen", so Datzer weiter.

Im Rahmen der Konferenz präsentierten sich 25 der derzeit 41 als Ankerpunkte vorgesehenen Industriedenkmäler mit einer eigenen Ausstellung. In einem Workshop trafen sich die Vertreter der Ankerpunkte zudem zu einem Erfahrungsaustausch. Repräsentanten von Industriedenkmälern aus den einzelnen Ländern präsentierten Erfolgsbeispiele für die touristische Vermarktung der Industriekultur. Dabei wurde auch das Konzept der sechs Häuser des Rheinischen Industriemuseum in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Alle Teilnehmer der Eröffnungskonferenz waren sich einig, dass Industriekultur als gemeinsames europäisches Erbe ein wichtiger Aspekt der touristischen Vermarktung von Regionen ist. Der transnationale Erfahrungsaustausch und der europaweite Zusammenschluss unter einem gemeinsamen Markendach "ERIH", so das Fazit, schaffen Synergien und erschließen den einzelnen Standorten neue Märkte.

Das ERIH-Projekt wird von insgesamt elf Partnern aus Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland getragen und mit EU Mitteln aus dem Programm INTERREG III B gefördert. Basierend auf dem Modell der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet bilden aktuell 41 Ankerpunke die Europäische Route der Industriekultur. Ausgehend von diesen Ankerpunkten werden regionale Routen entwickelt, die die Industriegeschichte der beteiligten Regionen erschließen. Um die europäischen Zusammenhänge der Industriekultur deutlich zu machen, werden darüber hinaus Transnationale Themenrouten, die sich unter anderem mit der Textil-, Eisen-, Stahlindustrie oder dem Transport beschäftigen, entwickelt. Zielsetzung des Projektes ist es, eine Europäische Marke für Industriekultur als touristisches Produkt zu entwickeln und die Qualität der einzelnen Standorte weiter zu verbessern. Ausführliche Informationen stehen im Internet unter www.erih.net .

Hintergrund:

Das ERIH Projekt wird von elf Partnern aus Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland getragen. Es wird mit EU Mitteln aus dem Programm INTERREG III B gefördert und läuft bis Oktober 2007. Das Projektsekretariat ist beim Nordrhein-Westfalen Tourismus e.V. in Köln angesiedelt.

Basierend auf dem Modell der Route der Industriekultur im Ruhrgebiet, bilden aktuell 41 so genannte Ankerpunke, Industriedenkmäler von herausragender touristischer und historischer Bedeutung, die Europäische Route der Industriekultur. Ausgehend von diesen Ankerpunkten werden Regionale Routen entwickelt, die die Industriegeschichte der beteiligten Regionen erschließen. Um die europäischen Zusammenhänge der Industriekultur deutlich zu machen werden darüber hinaus Transnationale Themenrouten, die sich u. a. mit der Textil-, Eisen-, Stahlindustrie oder dem Transport beschäftigen, entwickelt. Zielsetzung des Projektes ist es, eine Europäische Marke für Industriekultur als touristisches Produkt zu entwickeln und die Qualität der einzelnen Standorte weiter zu verbessern.

Pressekontakt: Christiane Baum, concept & beratung, Tel. 0211-4371258, e-mail: mailbaum-concept.de



Quelle: NRW TOURISMUS E.V. / pressrelations.de

15.09.2005 - 18:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 314 X