Deutsche Bahn sorgt für Schallschutz in Leverkusen-Opladen und -Alkenrath
Offizieller Beginn zum Bau von Schallschutzwänden / Fertigstellung im ersten Halbjahr 2006 / Investitionssumme rund 1.5 Mio. Euro
(Köln, 4. November 2005) Mit einem symbolischen Akt wird der Auftakt der Bauarbeiten in den Lärmsanierungsabschnitten Leverkusen-Opladen und Leverkusen-Alkenrath gefeiert. Im Rahmen des Programms "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" ist in den genannten Ortsdurchfahrten der Bau von Schallschutzwänden mit einer Gesamtlänge von rund 1.380 Meter vorgesehen. "Mit dem Bau der Schallschutzwände entlasten wir die Bewohner von weit über 600 direkt betroffenen Wohnungen erheblich vom Lärm der vorbeifahrenden Züge", so Oliver Faber, stellv. Gesamtprojektleiter Lärmsanierung, bei der zuständigen DB ProjektBau GmbH in Köln.
Von der hochabsorbierenden Wirkung der Schallschutzwände entlang der Bahnstrecke profitieren zudem die Anwohner weiter hinten liegender Wohnbereiche. Die aus Leichtmetallelementen bestehenden Wände sollen voraussichtlich im Frühjahr 2006 fertig gestellt sein. In Leverkusen-Opladen entsteht eine Schallschutzwand mit einer Länge von knapp 680 Meter bei einer Höhe von zwei Meter. Sie verläuft westlich der Gleise im Bereich der Straßen "Elsbachstraße", "Lucasstraße" und "Rennbaumplatz". In Leverkusen-Alkenrath wird eine rund 700 Meter lange und zwei Meter hohe Schallschutzwand östlich der Bahngleise entlang der "Carlo-Mierendorff-Straße", "Wilhelm-Leuschner-Straße", "Karl-Friedrich-Goerdeler-Straße" und "Hans-von-Dohnanyi-Straße" gebaut.
Da die Arbeiten überwiegend vom Gleis aus erfolgen, sind für die Baumaßnahmen Wochenendarbeiten bis Ende Januar 2006 erforderlich. "Wir können die Arbeiten wegen des laufenden Zugverkehrs nur an den Wochenenden während der Betriebspausen durchführen", erklärt Oliver Faber. "Wir bemühen uns, die vorübergehend entstehende Belastung auf ein Mindestmaß zu reduzieren", so Faber und bittet die betroffenen Bürger um Verständnis. Die Arbeiten beginnen jeweils samstags ab 21.00 Uhr und enden montags um 5.00 Uhr.
"Einen zusätzlichen Schutz erzielen wir durch den Einbau von Schallschutzfenstern in Kombination mit schalldämmenden Lüftern", so Faber weiter. Diese so genannten passiven Maßnahmen tragen ebenfalls zu einer wesentlichen Lärmreduzierung in den Wohn- und Schlafräumen bei. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn der Schallpegel trotz der geplanten Schallschutzwände die zugelassenen Grenzwerte überschreitet oder sich aus technischen Gründen keine Wände einsetzen lassen. In Leverkusen-Opladen sind rund 500 und in Leverkusen-Alkenrath rund 100 Wohneinheiten förderfähig und können mit passiven Maßnahmen ausgestattet werden. Die Umsetzung hat bereits begonnen und wird in Absprache und Koordination mit den Wohnungs- und Hauseigentümern durchgeführt.
Das Programm
Seit 1999 stellt die Bundesregierung für die "Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes" jährlich Mittel in Höhe von 51 Mio. Euro zur Verfügung. Damit wurde erstmals die finanzielle Möglichkeit geschaffen, Schallschutzmaßnahmen auch entlang vorhandener Schienenwege umzusetzen. Bei diesem Programm handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes, auf die kein Rechtsanspruch besteht. Die zu Beginn des Programms verwendete Dringlichkeitsliste umfasste die vordringlich zu sanierenden Ortsdurchfahrten und galt als Übergang in der Anlaufphase des Programms. Seit Ende April 2005 ist diese nun in eine Gesamtkonzeption für die Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen eingeflossen, die das Bundesverkehrsministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn entwickelte. Die neue Prioritätenliste wurde mit Hilfe des Lärmbelastungskatasters der Bahn erarbeitet. Bundesweit sind aktuell in über 600 Ortslagen Lärmsanierungsmaßnahmen in Planung bzw. im Bau. Mit der Realisierung ist die DB ProjektBau GmbH beauftragt.
Daten und Fakten zum Schallschutz in Leverkusen-Opladen und -Alkenrath
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Herausgeber: Deutsche Bahn AGKommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg
Quelle: DEUTSCHE BAHN / pressrelations.de
04.11.2005 - 18:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 682 X
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