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Jetzt im ganzen S-Bahnnetz: Bequemer Einstieg in die S-Bahn – Klappstufen für die S-Bahnen nach Paderborn




Unterschiedliche Bahnsteighöhen erfordern variable Trittstufen / Ein- und Aussteigen erleichtert

(Hannover, 17. Oktober 2005) Mit variablen Klappstufen an den auf der Linie S 5 eingesetzten S-Bahn-Triebwagen der Baureihe ET 425 erleichtert die Deutsche Bahn ab sofort das Ein- und Aussteigen in die Züge zwischen Hannover-Flughafen und Hameln (– Paderborn). Die Klappstufen wurden im Auftrag der Bahn vom Hersteller der Fahrzeuge, der Bombardier Transportation GmbH, nachgerüstet und sind seit heute im planmäßigen Betrieb.

Während die Bahnsteige auf den S-Bahnlinien S 1, S 2, S 3 und S 4 eine Höhe von 76 Zentimetern haben, gibt es an der S 5 zwischen Hameln und Paderborn einige Bahnsteige mit einer Höhe von nur 38 Zentimetern. Für Züge, die diesen Streckenabschnitt befahren, setzt die Bahn spezielle Fahrzeuge der Baureihe ET 425 ein. Diese Triebwagen gleichen auf den ersten Blick den übrigen S-Bahnzügen, verfügen aber über zusätzliche Trittstufen und erleichtern so den Einstieg bei niedrigeren Bahnsteigen.

Bei Bahnsteigen mit den im S-Bahnbereich üblichen Höhen von 55 und 76 Zentimetern ergab sich bei diesen Zügen bisher im Bereich der Trittstufe eine Lücke, die ein- und aussteigende Fahrgäste mit einem langen Schritt überwinden mussten. Die neu montierten Klappstufen decken ab sofort bei hohen Bahnsteigen die Lücke ab, lassen jedoch bei niedrigeren Bahnstiegen weiterhin einen bequemen Einstig unter Benutzung der beiden Treppenstufen zu. Vor allem älteren Menschen, aber auch Fahrgäste mit Kinderwagen oder Fahrrädern ist so ein bequemes und sicheres Ein- und Aussteigen möglich, egal welche Höhe der jeweilige Bahnstieg hat.

Die Züge der S 5 fahren zwischen Langenhagen Flughafen und Hameln jeweils mit zwei Zugteilen. Von Hameln weiter nach Paderborn fährt nur einer der beiden Zugteile weiter. Die Züge sind so zusammengestellt, dass immer der Zugteil, der nach Paderborn fährt, aus Fahrzeugen der Baureihe ET 425 besteht, während der Zugteil, der von Hameln nach Hannover zurückfährt, aus der Baureihe ET 424 besteht, also den üblichen S-Bahnzügen.

Im Netz der S-Bahn Hannover sind insgesamt 46 vierteilige Triebwagen im Einsatz. 40 davon gehören zur Baureihe ET 424 und kommen nur im eigentlichen S-Bahnnetz zum Einsatz. Ergänzt wird die Fahrzeugflotte durch die sechs Triebwagen der Baureihe ET 425, die auch über das eigentliche S-Bahnnetz hinaus einsetzbar sind, so derzeit auf der Strecke Hameln - Paderborn.

 

Herausgeber: Deutsche Bahn AGKommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg



Quelle: DEUTSCHE BAHN / pressrelations.de

20.10.2005 - 10:14 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 301 X