Deutsche Bahn sucht zusammen mit Jugendlichen nach neuen Ideen für die Mobilität von morgen
Berlin, 17. Oktober 2005 - Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen? Wie wird der öffentliche Verkehr im Jahr 2020 aussehen? Die Deutsche Bahn AG holt sich jugendliche Berater ins Boot, um Antworten auf diese Fragen zu finden.
Im Rahmen der Wirtschaftsinitiative "Jugend denkt Zukunft" verbringen 27 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Hermann-von-Helmholtz-Gymnasiums aus Potsdam eine Woche im Unternehmen. Vom 17. bis 21. Oktober entwickeln sie zusammen mit der Bahn neue Ideen für die Mobilität der Zukunft. Am Freitag, den 21. Oktober, präsentieren sie die Ergebnisse vor Unternehmensvertretern.
Jugend denkt Zukunft – das Innovationsspiel
Während der fünf Tage durchlaufen die Jugendlichen einen exemplarischen Innovationsprozess. Der Schulbetreuer, der das Spiel methodisch und inhaltlich begleitet, macht die Jugendlichen mit globalen Megatrends und mit Trends im Bereich Mobilität und Transport bekannt. Mit diesem Wissen entwickeln die Schülerinnen und Schüler in Zukunftswerkstätten kreative Ideen zum Thema Mobilität und Transport im Jahr 2020. Am Unternehmenstag (Mittwoch) erkunden die Jugendlichen die Deutsche Bahn. Hierbei besichtigen sie unter anderem die Betriebszentrale und erhalten bei Call a Bike Einblicke in innovative Mobilitätslösungen. Im Praxis-Check am vierten Tag werden die Ideen der Jugendlichen daran gemessen, inwieweit sie den Marktbedingungen standhalten: Kann das Projekt technisch umgesetzt und finanziert werden, wie lassen sich die Ideen vermarkten? Diese Fragen diskutieren die Jugendlichen untereinander und mit Mitarbeitern der Bahn. Am vierten Tag verbessern die Schülerinnen und Schüler ihre Ideen anhand dieser Anregungen. In einem Rollenspiel simulieren sie das Marktgeschehen: Als Unternehmer stellen sie ihr Produkt oder ihre Dienstleistung vor, als Pressevertreter, Forschungsinstitut und Öffentlichkeit hinterfragen sie diese Innovationen kritisch. Am letzten Tag präsentieren sie ihre Ergebnisse vor Unternehmensvertretern, Lehrern und Eltern.
Die Ideen der teilnehmenden Klassen werden von einer Jury, die sich aus Wirtschaftsvertretern und Zukunftsforschern zusammensetzt, ausgewertet und gehen in einen regionalen und bundesweiten Ergebniswettbewerb ein.
"Jugend denkt Zukunft" ist eine Initiative der Wirtschaft und richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. In fünf Tagen entwickeln Jugendliche mit und in Unternehmen Produkte und Dienstleistungen für die Welt von morgen und erleben Innovationsprozesse hautnah. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.
Bundesweite Partner des Projekts sind Wrigley GmbH und BASF AG. Die Deutsche Bahn engagiert sich in besonderem Maße: Sie führt bundesweit zehn Innovationsspiele durch.
Projektpaten für die beteiligten Bundesländer sind die Ministerpräsidenten Christian Wulff, Matthias Platzeck und Georg Milbradt, die Kultusminister Siegfried Schneider, Annette Schavan, Karin Wolf und Doris Ahnen sowie der bayerische Staatssekretär Karl Freller.
Presseeinladung
Zur Abschlusspräsentation des Innovationsspiels am Freitag, den 21. Oktober, um 10 Uhr in der Köthener Straße 2-3, Raum 03.03.07, laden wir Sie herzlich ein. Im Anschluss werden Sie Gelegenheit haben, Interviews mit Jugendlichen und Vertretern der Deutschen Bahn zu führen.
Zur Teilnahme kontaktieren Sie bitte:
Holger Auferkamp, Telefon: 030 297 58204.
Nähere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie in der Geschäftsstelle Jugend denkt Zukunft, Berliner Ring 89, 64625 Bensheim, Tel: 0 62 51/84 16-900E-Mail: info
jugend-denkt-zukunft.de oder unter www.jugend-denkt-zukunft.de .
Herausgeber: Deutsche Bahn AGKommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 BerlinVerantwortlich für den Inhalt: Werner W. Klingberg
Quelle: DEUTSCHE BAHN / pressrelations.de
20.10.2005 - 10:14 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 296 X
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