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Tobias Unger krönt DKB-DLV-Meeting in Ulm




9.500 Zuschauer erlebten im Ulmer Donaustadion ein stimmungsvolles DKB-DLV-Meeting und sehenswerte Leistungen. Schwabenpfeil Tobias Unger, die Mannheimerin Kirsten Bolm und Thomas Blaschek (LAZ Leipzig) sorgten dabei aus nationaler Sicht für die Highlights, während die Kugelstoßerin Nadeschda Ostapschuk (Weißrussland) mit 20,09 Metern und Weltjahresbestleistung ein dickes Ausrufezeichen setzte.

Ladji Doucoure und Mehdi Baala überzeugen in Lille

Die französischen Trümpfe stachen am Sonntag beim Grand-Prix-Meeting im heimischen Lille. Mittelstreckler Mehdi Baala gewann die 800 Meter in 1:44,74 Minuten und bezwang dabei den Olympia-Zweiten Mbulaeni Mulaudzi (Südafrika; 1:44,82 min). Hürdensprinter Ladji Doucoure hielt seinerseits mit 13,36 Sekunden den US-Boy Arend Watkins (13,40 sec) in Schach.

Äthiopien läuft Kenia auch in Oelde den Rang ab

Auch im westfälischen Oelde hat Äthiopien sein Nachbarland Kenia läuferisch in die Knie gezwungen. Mit neuem Streckenrekord von 28:28 Minuten setzte sich nach zehn Kilometern Spannung Gebo Burka als Sieger durch. Zusammen mit dem Vorjahreszweiten Stanley Kipkosgei Salil hatte sich der Äthiopier schon früh vom Rest des Feldes abgesetzt und lieferte sich von da an mit dem Kenianer ein Nerven aufreibendes Kopf-an-Kopf-Rennen in Oeldes Innenstadt. Bereits nach halber Strecke war ein neuer Streckenrekord so gut wie sicher.

Sabrina Mockenhaupt gewinnt Frauenlauf in Wien

Sabrina Mockenhaupt entschied am Sonntag den Frauenlauf im Wiener Prater (Österreich) für sich. Die 24-jährige Siegerländerin lief die fünf Kilometer in 15:42,9 Minuten und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf (bisher: 15:43,4 min; Susanne Pumper, 2004). Mehr als 20.000 Zuschauer sorgten für gute Stimmung bei Österreichs größter Frauenlaufveranstaltung.

Stimmen vom DKB-DLV-Meeting in Ulm

Bei idealen äußeren Bedingungen und einem berauschenden Publikum wurde am Sonntag das DBK-DLV-Meeting im Ulmer Donaustadion ausgetragen. leichtathletik.de hat sich vor Ort für Sie bei den Siegern und Stars umgehört.

Verlegung des DLV-Meetings im nächsten Jahr

DLV-Präsident Dr. Clemens Prokop kündigte am Sonntag in Ulm eine Terminverschiebung des Meetings des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) für das nächste Jahr an. "Wir wollen die Veranstaltung unmittelbar vor dem internationalen Höhepunkt als abschließenden Leistungstest und als Einstimmung bringen."

Schnelle Sprints und große Höhen in Mexiko

Das Meeting in Monterrey lockte am Samstag zahlreiche namhafte Leichtathleten nach Mexiko. Die 400-Meter-Olympiasiegerin Tonique Williams-Darling (Bahamas) sorgte dabei mit ihrem Sieg über die in ihrer Heimat beliebte Weltmeisterin Ana Guevara für einen der Höhepunkte. In 49,85 Sekunden blieb sie zum zweiten Mal in diesem Jahr unter der 50-Sekunden-Marke und distanzierte die Mexikanerin um 20 Hunderstel.

Prof. Dr. Eike Emrich macht Aufbruchstimmung aus

"Der Saisoneinstieg unserer Athleten hatte sehr viel positive Aspekte", sagte Prof. Dr. Eike Emrich, DLV-Vizepräsident Leistungssport, im Vorfeld des DKB-DLV-Meetings in Ulm zufrieden. "Ich sehe viel Licht, wenig Schatten. Dort wo wir Schatten haben, werden wir daran arbeiten", kündigte er an.

Furioser Abschluss der US-Studentenmeisterschaften

Die US-Studentenmeisterschaften in Sacramento fanden am Samstag mit mehreren Höhepunkten auf der Bahn den erwartet hochklassigen Abschluss. Allen voran war es der 20-jährige Wallace Spearmon jr. (USA), der sich über die mit Spannung erwarteten 200 Meter in herausragenden 19,91 Sekunden, einer neuen persönlichen Bestzeit, gegen Xavier Carter (USA; 20,08 sec) und Tyson Gay (USA; 20,16 sec), der im Halbfinale 19,93 Sekunden vorgelegt hatte, behauptete.

Allen Johnson gewinnt Hürdenfight in New York

Das internationale Meeting in New York (USA) verzeichnete am Samstag herausragende Ergebnisse auf den Kurzstrecken. In einem hochklassigen 110 Meter-Hürden-Lauf behielt der Weltmeister Allen Johnson (USA; 13,03 sec) im Icahn-Stadion vor 4.300 Zuschauern gegen seinen Landsmann Dominique Arnold (13,05 sec) und Olympiasieger Liu Xiang (China; 13,11 sec), der zunächst einen Fehlstart verursacht hatte, die Oberhand.

Jetzt beginnt für Thomas Blaschek das Hürdenlaufen

Thomas Blaschek (LAZ Leipzig) stellte am Freitag nach seinen beiden flotten Hürdensprints im Kasseler Auestadion lakonisch fest: "Ab 50 geht das richtige Hürdenlaufen los!" Damit meinte er natürlich nicht das Lebensalter, sondern eben 13,50 Sekunden für die 110 Meter-Hürden-Distanz. Im Umkehrschluss könnte man meinen, dass der 1,96 Meter-Hüne zuvor nur geübt hätte. Denn bisher lag seine Bestzeit bei 13,62 Sekunden.

Nils Winters 8,21 Meter-Satz rührt Coach zu Tränen

Die oft als unerreichbar eingeschätzte WM-Norm von 8,20 Metern wurde von einem deutschen Weitspringer geknackt. Nils Winter überbot am Samstagnachmittag beim Weitsprung-Meeting in Bad Langensalza diese Marke um einen Zentimeter und rührte mit dem Satz im sechsten Durchgang seinen Trainer Bernd Knut zu Tränen.

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13.06.2005 - 10:34 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 657 X