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Minister Dr. Sklenar eröffnet 105. Deutschen Wandertag




21.07.2005 - "Wandern kennt weder geografische Grenzen noch soziale Unterschiede. Es verbindet die Menschen über das gemeinsam Erlebte und hinterlässt bleibende Erinnerungen. Es schweißt zusammen, hilft Kontakte zu knüpfen und schafft dauerhafte Freundschaften. Darüber hinaus ist Wandern eine Abwechslung zum Arbeitsalltag. Es bedeutet einen wichtigen Ausgleich zur hektischen Berufswelt, die immer mehr durch Stress und Erfolgsdruck bestimmt wird. Nicht zuletzt ist Wandern gut für die Gesundheit. Es stärkt Ausdauer und Kondition. Dies ist besonders wichtig, denn unser moderner Lebenswandel ist zunehmend durch Bequemlichkeit und Bewegungsarmut gekennzeichnet." Das erklärte der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Dr. Volker Sklenar, heute zur Eröffnung des 105. Deutschen Wandertages in Bad Blankenburg.

Thüringen ist das "Grüne Herz Deutschlands" und geradezu ein Paradies für Wanderer. In Thüringen gibt es mehr als 17.000 km ausgeschilderte Wanderwege. Auf ihnen kann man einen ungestörten Naturgenuss erleben und die Einmaligkeit einer über Jahrhunderte entstandenen Kulturlandschaft bewundern.

"Die Bewahrung eines funktionsfähigen Naturhaushaltes und eine ansprechende Gestaltung der Landschaft haben oberste Priorität. Die Thüringer Landesregierung schafft dafür wesentliche Grundlagen", so der Minister. Als Beispiele nannte er die Novellierung des Thüringer Naturschutzgesetzes, den Gewässerschutz oder zahlreiche Konzepte und Strategien im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, mit denen die Umwelt nachhaltig geschützt werden soll.

Land- und Forstwirtschaft sind die weitaus größten Flächennutzer. So folgt die Bewirtschaftung des Thüringer Staatswaldes (das sind rund 200.000 ha) dem Konzept der naturnahen Waldwirtschaft. Dies bedeutet u. a., dass langfristig Nadelholzmonokulturen in Abhängigkeit vom Standort durch struktur- und artenreiche Mischwälder ersetzt werden. Im Bereich der Landwirtschaft werden naturschutzfachliche Interessen durch rechtliche Vorgaben und die Umsetzung von Cross Compliance durchgesetzt. Dabei werden den Landwirten Beihilfen für die Einhaltung Umwelt bezogener Standards gezahlt.

 

Katrin Trommer-HuckaufPressesprecherin

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Quelle: MINISTERIUM FÜR LANDWIRTSCHAFT, NATURSCHUTZ UND UMWELT - THÜRINGEN / pressrelations.de

22.07.2005 - 10:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 419 X