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Nie wieder Gammelfleisch: Intelligente Etiketten bringen Transparenz von der Herstellung bis zum Verbraucher


Düsseldorf - Die Zeiten von Gammelfleisch und Lebensmittelskandalen könnten schon bald ein Ende haben. Auf der Fachmesse Euroshop http://www.euroshop.de vom 23. bis 27. Februar in Düsseldorf wird der in Balingen ansässige Technologiehersteller Bizerba http://www.bizerba.com den Einsatz von so genannten Time-Temperature-Indicator-Etiketten (TTI) namens OnVu http://www.onvu.com demonstrieren, die gemeinsam mit Ciba Spezialitäten Chemie und FreshPoint entwickelt wurden.

„Das System erlaubt einen Frische-Check für komplette Produktions- und Lieferketten sowie für Endverbraucher. Das TTI-Etikett mit einer besonderen Druckfarbe wird als zusätzliches Etikett auf jede Verkaufsverpackung aufgebracht. Der Grad der Entfärbung des Etiketts zeigt dann an, ob die Ware noch voll oder nur gut genießbar ist oder ob sie schon verdorben ist. Dabei entfärbt sich der Indikator umso schneller, je weiter das Produkt von der idealen Lagerbedingung abweicht und beschreibt damit den individuellen Frischegrad“, erklärt Bizerba-Geschäftsführer Matthias Harsch.

Das Etikett werde mit einer sich verfärbenden Substanz in nur einem einzigen Druckprozess aufgetragen, wodurch man Zeit und Kosten spare. Das Aufladen erfolge über eine UV-Lichtquelle und kann beliebig oft wiederholt werden. Um Missbrauch vorzubeugen, werde ein UV-Filter aufgebracht. „Eine zuvor definierte Verderbkurve des jeweiligen Produkts beschreibt die Frischedauer und den Zeitraum bis zur Ungenießbarkeit bei unterschiedlichen Temperaturen. Diese Kurve wird vom TTI durch die Eigenschaft nachvollzogen, sich wieder zu entfärben. Mittels unterschiedlich intensiver UV-Bestrahlung werden die Etiketten aufgeladen, die anschließende zeitliche Entladung wird genau definiert. Der Verbraucher kann sich auf diese Weise im Laden davon überzeugen, dass ihm gut konditionierte Ware angeboten wird“, so Harsch.

Auch in der Lieferkette erleichtere TTI das Handling, weil es das Aussortieren verdorbener Ware noch vor der Annahme durch den Lieferanten ermögliche. Außerdem könne durch unterschiedliche Verfärbungen die gelieferte Ware nach Frischegraden sortiert und Ware, die am Ende des Lebenszyklus stehe, als Angebot verkauft werden. Weil beim Verkauf an der Ladenkasse der Zustand des TTI-Etiketts gescannt und der Zustand der Ware dokumentiert wird, kann der Händler im Schadensfall belegen, dass die Ware unverdorben sein Geschäft verlassen hat.


Quelle: medienbüro.sohn / pressbot.net

Ihr Ansprechpartner:

Firma: medienbüro.sohn
Name: Gunnar Sohn
Straße: Ettighofferstr. 26a
Stadt: - 53123
 
 
 
WWW: http://www.ne-na.de
E-Mail:

15.02.2008 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 169 X

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