IBM integriert SAFE4CS Software von Fujitsu Siemens Computers in Infrastruktur-Plattform für Telekommunikationsdienste
Neue Lösung ermöglicht Telekom-Ausrüstern niedrigere Entwicklungskosten und kürzere Time-to-Market-Zeiten
Chicago und München, 7. Juni 2005 -- Fujitsu Siemens Computers meldete heute die Unterzeichnung einer weltweiten Vereinbarung mit IBM. Im Rahmen dieser Vereinbarung arbeiten beide Unternehmen zusammen, um den Herstellern von Telekommunikations-Einrichtungen (TEM - Telecom Equipment Manufacturers) Server- und Middleware-Lösungen anzubieten.
IBM wird die Carrier-Grade Hochverfügbarkeitssoftware-Suite SAFE4CS von Fujitsu Siemens Computers als Schlüsselkomponente seiner Integrierten Telekommunikationsplattform IP-T anbieten. Diese Lösung verschafft IBM ein komplettes, voll integriertes Telekommunikationsinfrastruktur-Angebot, mit dessen Hilfe Telekom-Ausrüster ihren Kunden, den Telefon-Service-Providern, kosteneffiziente, standardbasierte Produkte zur Verfügung stellen können.
"Diese kombinierte Lösung bietet Ausrüstungsherstellern eine komplette Serviceplattform", so Jens Peter Seick, VP Enterprise Products Unix bei Fujitsu Siemens Computers. "Durch unsere Kooperation können Entwickler von Telekommunikations-Anwendungen Entwicklungskosten sparen, rasch stabile und zuverlässige Produkte erstellen und es ihren Kunden, den Telekommunikationsabietern, so ermöglichen, ein profitables Servicegeschäft im Telekomsektor, im elektronischen/mobilen Handel oder in Finanzmärkten aufzubauen. Wir sind stolz, dass IBM auf SAFE4CST setzt und so eine voll integrierte, wettbewerbsfähige Carrier Grade-Lösung erhält. Mit dieser Lösung können Telekom-Ausrüster ihre Applikationsentwicklungs-Umgebungen hochrüsten und im Rahmen ihrer zunehmend begrenzten Entwicklungsbudgets neue Mehrwertdienste für ihr Anwendungsportfolio kreieren."
Die IBM eServer Integrated Platform for Telecommunications setzt auf IBM eServer BladeCenter T systems auf und ermöglicht Netzausrüstern und Lösungsanbietern Zeit- und Kostenersparnis bei der Entwicklung und Installation von "Next-Generation-Network"-Anwendungen für höchste Beanspruchungen und Auslastungen, wie z.B. Mobilnetz-Infrastrukturen und Softswitches für Voice-over-IP.
SAFE4CS (Service Availability Forum Environment 4 Continuous Services) von Fujitsu Siemens Computers ist das erste SAF-konforme Middleware- und Entwicklungstool. Es bildet eine Entwicklungsschnittstelle und Bedienoberfläche für den Entwurf gemeinsamer, standardisierter Carrier Grade-Telekom-Infrastrukturen für beliebige Anwendungen, die über die Fujitsu Siemens Computers PRIMEPOWER und PRIMERGY Server hinaus auf allen auf gängigen Betriebssystemen und Servern laufen. SAFE4CS stellt dem Entwickler modulare, vorfabrizierte Services und standard-konforme APIs zur Verfügung, die ihm helfen, rasch neue Lösungen für Telekom-Applikationen zu erstellen. SAFE4CS sorgt darüber hinaus für die reibungslose Interaktion der Anwendungen mit Standard-Betriebssystemen und -Hardwarearchitekturen, so dass der Kunde auf die jeweils beste Performance zum besten Preis zurückgreifen kann. SAFE4CS entspricht den Standardspezifikationen des Service Availability Forums für offene Hochverfügbarkeits- ! Middleware-Schnittstellen. Die standardkonforme Plattform basiert auf praxiserprobter Technologie von Fujitsu Siemens Computers.
"Wir sehen eine wachsende Nachfrage von Telekom-Ausrüstern nach einer voll integrierten Carrier Grade-Lösung auf der Basis offener Industriestandards, und unsere Lösung deckt diese zunehmenden Forderungen des Marktes voll ab", sagt Jim Pertzborn, Vice President eServer Telecommunications Solutions der Systems & Technology Group von IBM. "Wir freuen uns, gemeinsam mit wichtigen Playern wie Fujitsu Siemens Computers eine integrierte, standard-basierte Plattform für die Anwendungsentwicklung und den hoch verfügbaren Telekom-Betrieb anbieten zu können. Diese praktische und erschwingliche Lösung steht ab sofort zur Verfügung."
Als Entwicklungsplattform vereinfacht die kombinierte Fujitsu Siemens Computers SAFE4CS und BladeCenter T-Lösung die Applikationserstellung für Ausrüstungshersteller und senkt deren Entwicklungskosten. So entfällt der hohe Aufwand für den Entwurf und Support von proprietären, wartungsintensiven vertikalen Technologie-Stacks für jede Applikation inklusive proprietärer Middleware, Hochverfügbarkeitssoftware, Betriebssystemen und Hardwareplattformen. Dadurch können sich die Equipment-Hersteller auf die Stärkung ihrer Kernkompetenzen in der Telekom- Anwendungsentwicklung für Netzwerk-Serviceprovider konzentrieren.
Blade Center T von IBM und SAFE4CS von Fujitsu Siemens Computers beinhalten bekannte Applikations- und Hardwareschnittstellen auf der Grundlage von Industriestandard-Spezifikationen des Service Availability Forums (SAForum). Diese Anwendungs-Programmierungs-Schnittstellen und Bedienoberflächen versorgen den Entwickler mit einem komfortablen Zugang zu konfektionierten Services und Features für eine problemlose Portierung und Integration. Die kombinierte Plattform hat für Telekom-Ausrüster und deren Kunden, also Serviceprovider und große Unternehmen, folgende Hauptvorteile:
Geringere Entwicklungskosten durch Schnittstellen zu wieder verwendbaren Standardkomponenten
Kürzere Produktentwicklungszyklen für ein schnelleres Go-to-Market
Möglichkeit, niedrigere Marktpreise anbieten zu können
Effizientere Nutzung des Entwicklungsetats
Verwendung kostengünstiger Standard-Hardwareplattformen
SuperComm 2005 Demos, McCormack Place, Chicago
Voice-over-IP: Stand 64045, 71022, 53015
Voice-over-IP ist die Basis für zahlreiche heute verfügbare und in naher Zukunft verstärkt auf den Markt drängende Anwendungen. IBM zeigt auf Stand 64045 einen Voice-over-IP Applikationsservice auf Basis der SAFE4CS-Suite von Fujitsu Siemens Computers und der Clustered Blade Center T Server Nodes von IBM. Hier wird gezeigt, wie Carrier rasch und kostengünstig eine Voice-over-IP Lösung aufbauen können, ohne dabei die für die herkömmliche Telefonie zwingenden Verfügbarkeits- und Qualitätsansprüche zu vernachlässigen. Ferner wird demonstriert, wie der Betrieb trotz simulierter Anwendungs-, Netz- oder Serverfehler uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann, indem die Anwender nahtlos von gestörten zu neu aktivierten Diensten transferiert werden und der Kontext jeder laufenden User Session gesichert und ohne Verlust an Verarbeitungsleistung, Daten oder Antwortzeiten wieder aufgesetzt wird. Durch diese automatisierte Lösung entfällt jeder manuelle Bedienereingriff. Die IP-T von IBM mit SAFE4CS Software von Fujitsu Siemens Computers garantiert den Telekom-Ausrüstern eine robuste, standardbasierte Anwendungsentwicklungs- und Betriebsplattform für den effizienten Entwurf ihrer Carrier Grade-Applikationen.
Advanced TeleVoting: Stand 53015, 71022
Auf Stand 53105 zeigt Fujitsu Siemens Computers eine weitere standardbasierte End-to-End-Anwendung mit SAFE4CS Software zur Unterstützung des Telekom-Applikationsdienstes Advanced TeleVoting (ATV). Dieser Service erlaubt einem Anrufer die Beantwortung von Fragen über den Ziffernblock des Telefons. Auf einer SAFE4CS Plattform kann der ATV-Service tausende von parallelen Anrufen unterstützen, selbst wenn gleichzeitig ein Hard- oder Softwarefehler behoben werden muss.
About Fujitsu Siemens Computers
Fujitsu Siemens Computers ist der führende europäische IT-Hersteller und zugleich Marktführer in Deutschland. Mit einer einzigartigen Bandbreite an Informationstechnologie - vom Handheld über Notebooks, Desktops bis hin zu Servern und IT Infrastrukturlösungen - ist das Unternehmen in allen Schlüsselmärkten Europas, Afrikas und des Mittleren Ostens präsent und profitiert von der globalen Kooperation und der Innovationskraft seiner beiden Shareholder Fujitsu Ltd. und Siemens AG. Mit seinem verantwortlichen strategischen Fokus auf die Zukunftsthemen Mobility und Business Critical Computing stellt Fujitsu Siemens Computers sicher, die spezifischen Anforderungen seiner Kunden zu erfüllen: Großunternehmen, kleine und mittelständische Firmen sowie Privatkunden.
Weitere Informationen über Fujitsu Siemens Computers finden Sie unter: www.fujitsu-siemens.com
Über das Service Availability ForumT
Das Service AvailabilityT Forum ist ein Konsortium branchenführender Kommunikations- und IT-Unternehmen, die sich der gemeinsamen Förderung eines Ökosystems verschrieben haben, das es ermöglichen soll, kommerzielle, vorfabrizierte Module zur Erstellung von hoch verfügbaren Netzinfrastrukturprodukten, -systemen und -services zu nutzen. Zur Erreichung dieses Ziels entwickelt und veröffentlicht das Service Availability Forum Hochverfügbarkeits- und Managementsoftware-Schnittstellenspezifikationen und treibt deren Annahme durch die Industrie voran. Die Mitgliedschaft im Service Availability Forum bietet die Gelegenheit, an der Prägung und Implementierung der Service Availability-Lösung mitzuwirken. Weitere Informationen zum Service Availability Forum unter www.saforum.org .
IBM BladeCenter und Blade Center T sind Warenzeichen der IBM Corporation. Fujitsu Siemens Computers SAFE4CS ist ein Warenzeichen der Fujitsu Siemens Computers GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
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10.06.2005 - 16:03 Quelle: pressrelations.de | Gelesen: 389 X
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