IP-Kommunikation für Unternehmen: Neue Technik sorgt für kürzere Innovationszyklen - Externe Anbieter sollten sanfte Migration gewährleisten
Hannover/Düsseldorf, www.ne-na.de - Die Kommunikation über das Internet Protokoll (Voice over IP - VoIP) ist nach einem Bericht der Fachzeitschrift TeleTalk http://www.teletalk.de mehr als nur eine neue Technik. „Die IP-basierte Sprachübertragung sorgt für einen Paradigmenwechsel, der das bisherige Modell aus den Angeln habt. So sinkt beispielsweise der Zyklus, innerhalb dessen die TK-Anlage im Unternehmen erneuert wird. Der komplette Austausch der Anlage erfolgte früher nach mehr als zehn Jahren, heute liegt dieser Wert bei sieben Jahren und weniger, schätzen Experten. Einige Dienstleister stellen gar die Existenz der alten Telefonanlage in Frage. Sie verlagern die Hardware des Kunden in das Rechenzentrum und betreiben für den Anwender eine Anlage, die aus Servern und einem Softswitch besteht“, berichtet TeleTalk in der September-Ausgabe.
Unternehmen müssten lediglich ein Gateway installieren, das die Leitungen zur Verfügung stellt und den VoIP-Verkehr in die richtigen Leitungen lenkt. TK-Integrationsspezialisten wie Ericsson sorgen für einen sanften Umstieg auf die IP-Kommunikation und integriert die alten Anlagen und Endgeräte. Bisherige Investitionen brauchten also nicht über Bord geworfen werden , die Ablösung der digitalen Geräte und Komponenten könne sukzessive erfolgen: „Der Anwender sollte aber nicht nur den Weg einer reinen IP-Migration einschlagen, also nicht nur eins-zu-eins die alte Telefonie durch IP-basierte Lösungen ersetzen. Das Thema der Mobilkommunikation müsse gleich mit angepackt werden. Der Mobilfunk verursacht in vielen Unternehmen beachtliche Kosten, die mit einer richtig geplanten Migration eingefangen werden können“, rät Mehdi Schröder, Vice President Enterprise Sales bei Ericsson http://www.ericsson.com/de in Deutschland.
Auch die externen Dienstleister müssten sich neu formieren: Früher waren die TK-Anbieter für bestimmte Hersteller zertifiziert. „Heute ist in erster Linie IT-Knowhow gefragt. Netzwerke, Betriebssysteme, Sicherheit und die Integration der Anwendungen sind die Bereiche, in denen VoIP-Dienstleister fit sein müssen. Aufgrund der Themenpalette sind es vor allem Netzwerkspezialisten, die VoIP als Funktion in ihr Programm aufnehmen“, so TeleTalk. Wichtig sei auch Consulting, denn der Umstieg auf die IP-Technik erfordere spezielles Beraterwissen. Wer VoIP einsetzen wolle, sollte genau prüfen, ob Projektierung, Beratung und Service aus einer Hand angeboten werde.
„Sprachkommunikation stellt hohe Anforderungen an das gesamte IP-Netzwerk, bezüglich Quality-of-Service, Kapazitäten, Sicherheit. Dies muss nicht nur einmalig geplant und implementiert, sondern auch laufend überwacht und sichergestellt werden. Gleiches gilt für die CTI-Anwendungen, die sich bei VoIP ja geradezu aufdrängen. Also die Vereinigung von Funktionen moderner TK-Anlagen mit den Möglichkeiten der digitalen Datenverarbeitung von Computern. Die Komplexität der Gesamtlösung ist bei VoIP weitaus höher als bei einer klassischen Telefonanlage", so das Fazit von Schröder.
Quelle: medienbüro.sohn / pressbot.net
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25.08.2006 - 11:16 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 403 X
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