Handy-Hacker greifen auch PCs an – Xonio: So schützen Sie sich vor Angriffen
München, 31. August 2006. Mit der zunehmenden Verbreitung von Spielen, Gimmicks oder Anwendungsprogrammen fürs Handys wächst auch die Gefahr ungebetener Gäste. Neue Würmer und Trojaner können sogar vom Handy auf den PC überspringen. Verbraucherberater Xonio (www.xonio.com) informiert, welche Handy-Viren und -Würmer zur Zeit im Umlauf sind und wie Sie sich dagegen schützen.
Der Gast wirkt freundlich. Er kommt als neues Symbian-Spiel getarnt. Doch der arglose Nutzer, der ihm die Pforten seines Handys öffnet, programmiert damit Ärger: Beim nächsten Einschalten seines Handys nämlich sorgt die angebliche Spiele-Software für Blindflugbedingungen. Kein Wort, ja nicht einmal ein einziger Buchstabe erscheint mehr auf dem Handy-Display. Das Handy-Virus namens Blankfont.A hat schlicht Leertext installiert. Die Menüführung wird zum Stochern im Nebel, wenn nicht ganz unmöglich.
Was zunächst eher skurril wirkt, führt in aller Regel dazu, dass das befallene Handy beim nächsten Mobilfunk-Händler wieder auf die Original-Einstellung des Herstellers zurückgefahren werden muss. Xonio-Chefredakteur Uwe Baltner: „Damit ist das Handy zwar wieder gebrauchsfertig, aber alle persönlichen Daten, Programme und Einstellungen sind weg. Für manchen Handy-Besitzer ist das der GAU.“
Symbian-Geräte am meisten gefährdet
Mit Abstand am meisten gefährdet sind Geräte mit Symbian-Betriebssystem: Von den über 200 bei F-Secure Ende Mai gelisteten Handy-Schädlingen betreffen fast alle Symbian OS. Nur drei bedrohen Geräte mit Mobile Windows Betriebssystem beziehungsweise die .NET-Umgebung. Lediglich ein einziger ungebetener Gast kommt als Java-Programm.
Und die Gefahr wächst, so der Xonio-Chef: „Neuerdings sind Würmer und Trojaner im Umlauf, die vom Handy auf den PC überspringen können. Sie befallen die Handy-Speicherkarten und infizieren beim Synchronisieren von Daten den Windows-PC.“ Ein weiterer Trend ist das vermehrte Auftauchen so genannter Malware, die das Handy komplett gebrauchsunfähig machen kann.
Uwe Baltner: „Das Hauptproblem ist die Sorglosigkeit vieler Anwender. Denn Handy-Viren, die sich unbemerkt vom Nutzer selbst installieren, gibt es nicht – der Anwender muss der Installation ausdrücklich zustimmen. Der beste Schutz ist daher ein vorsichtiger Umgang mit neuen Anwendungen und Dateien, vor allem, wenn sie aus unbekannter Quelle stammen.“
Xonio zeigt, welche Schädlinge aktuell im Umlauf sind und mit welchen Tricks die Viren-Programmierer versuchen, Handy-Nutzer hereinzulegen. Außerdem informieren die Xonio-Experten detailliert, wie sich die Schädlinge erkennen und im Ernstfall wieder vom Gerät entfernen lassen. Mehr dazu unter www.xonio.com.
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31.08.2006 - 0:00 Quelle: pressbot.net | Gelesen: 414 X
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